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19.05.2017

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Military deluxe

Frontline Club in London von FAR und Skene Catling de la Peña


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Kriegsberichterstatter sind als draufgängerische Menschen bekannt, die auch unter Extrembedingungen der einen oder anderen Annehmlichkeit – kalte Drinks, gute Zigarillos – nicht abgeneigt sind. So ist zumindest das Klischee. Die Realität sieht anders aus, denn angesichts der zahllosen Bedrohungen, die viele Journalisten in Krisengebieten bei ihrer Arbeit in Kauf nehmen, verblasst jede Heroik schnell. Der Londoner Frontline Club wurde auch mit dem Ziel gegründet, der ständigen Bedrohung der Berichterstatter einen engeren Zusammenhalt der Szene entgegenzusetzen.

Frischen Glamour in den Club bringt nun ein Umbau, der kürzlich vom Büro FAR frohn&rojas (Berlin) zusammen mit Skene Catling de la Peña (London) durchgeführt wurde. Als Veranstaltungs- und Diskussionsort, der zugleich auch Bar, Restaurant und Herberge ist, lag der Schwerpunkt der Intervention auf einer multifunktionalen Ertüchtigung der einst industriell genutzten Räumlichkeiten aus dem 19. Jahrhundert. Als wichtigste Maßnahme wurde ein Mezzanin eingefügt, dessen Sitzbank entlang der Brüstung zugleich statische Funktion hat. Verchromte Wände sollen angesichts der begrenzten Raummaße für etwas mehr Offenheit sorgen.

Die Atmosphäre im umgestalteten Club entspricht dabei durchaus dem Anlass – militärisch angehaucht und doch luxuriös. Die Bar besteht aus dunklem Stein, das Chrom setzt blitzende Akzente und die Unterseite des Mezzanins leuchtet golden, während das Schwarz der Möbel und das Olivgrün von Brüstung und Bänken an den Einsatz an der Front denken lassen. Das Etablissement steht dabei übrigens nicht nur für Mitglieder offen. Wer Lust auf verwegene Geschichten hat, der soll sich ruhig für ein Getränk an die Bar stellen – noch immer werden hier gerne Anekdoten ausgetauscht. (sb)

Fotos:
James Morris


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