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21.06.2010

Weltmeister-Architektur

Deutscher Stahlbaupreis geht an gmp


Die deutsche Elf hat mit dem Null zu Eins gegen Serbien bei der WM in Südafrika einen Dämpfer hinnehmen müssen. Jetzt wollen Schweini & Co. am Mittwoch gegen Ghana auch spielerisch wieder mehr glänzen. Am Kap schimmert und strahlt auf jeden Fall schon der deutsche Stahl in der Sonne – in wunderschönen Stadien wie dem Cape Town Stadium in Kapstadt. Das eindrucksvolle Rund ist jetzt mit dem Deutschen Stahlpreis ausgezeichnet worden.

Den mit 10.000 Euro dotierten Preis, der im Zwei-Jahres-Rhythmus verliehen wird, teilt sich das Architekturbüro von Gerkan, Marg und Partner mit den Tragwerksplanern von Schlaich Bergermann und Partner. Das Preisgericht nannte den Siegerentwurf – etwas verschwurbelt – „eine ausgezeichnete Synthese aus Funktionalität, Gestaltung eines skulpturalen Solitärs und eine die Landschaft bereichernde städtebauliche Integration eines modernen Großstadtstadions“. Übrigens erhält Volkwin Marg schon zum zweiten Mal den Stahlbaupreis für ein Stadion: 2004 bekam er ihn für den Umbau des Berliner Olympiastadions (siehe BauNetz-Meldung vom 2. Juli 2004).

Beim diesjährigen Stahlpreis wurde erstmals auch ein Sonderpreis des Bundesbauministeriums in Höhe von 3.000 Euro verliehen. Er ging an Stefan Giers und Susanne Gabriel vom Büro Architektur & Landschaft. Sie konnten die Jury mit ihrer „Landmarke Lausitzer Seenland” überzeugen (siehe BauNetz-Meldung vom 23. Oktober 2008). Dabei handelt es sich um einen Aussichtsturm in der Wüste eines ehemaligen Braunkohletagebaus. Die Preisrichter sahen in dem Bau eine „Metapher für unsere gemeinsame Geschichte, unsere Gegenwart und unsere Zukunft – eine kraftvolle Skulptur als Erinnerungsspur in einer geschändeten Landschaft, die sich zu einer idyllischen Seenlandschaft wandelt.”

Zu den Jurymitgliedern zählte neben Michael Frielinghaus, dem Präsident des Bundes Deutscher Architekten, auch der Berliner Architekt Jan Kleihues. Sieben von insgesamt 87 eingereichten Bauprojekten erhielten eine Auszeichnung:

Ozeaneum Stralsund

Architekt: Behnisch Architekten, Stuttgart
Ingenieur: Schweizer GmbH, Beratende Ingenieure, Saarbrücken

Dornier Museum Friedrichshafen
Architekt: Allmann Sattler Wappner Architekten GmbH, München
Ingenieur: Werner Sobek Ingenieure Stuttgart GmbH, Stuttgart

Kunstmuseum Moritzburg, Halle
Architekt: Nieto Sobejano Arquitectos S. L., Berlin
Ingenieur: GSE Ingenieur Gesellschaft mbH, Berlin

Cité du Design, Saint-Etienne
Architekt: LIN Finn Geipel + Giulia Andi, Berlin
Ingenieur: Werner Sobek Ingenieure Stuttgart GmbH, Stuttgart

Neue Olympia Skisprungschanze, Garmisch-Partenkirchen
Architekt: terrain:loenhart&mayr BDA architekten und landschaftsarchitekten, München
Ingenieur: Mayr | Ludescher | Partner Beratende Ingenieure, München

Elbebrücke Mühlberg
Architekt: Leonhardt, Andrä und Partner/ Manuela Kühn, Dresden
Ingenieur: Leonhardt, Andrä und Partner, Beratende Ingenieure VBI GmbH, Dresden

Victor-Neels-Brücke
Architekt: Ingenieurbüro Cornelissen/ Jutta Rodeheger, Nideggen
Ingenieur: Lorenz Cornelissen, Ingenieurbüro Cornelissen, Nideggen

Die offizielle Verleihung des Preises erfolgt im Oktober am Tag der Architektur auf dem Deutschen Stahlbautag in Weimar.




Zum Thema:

www.bauforumstahl.de

Download der Baunetzwoche#173 „WM 2010 – Die neuen Stadien in Südafrika”


Zu den Architektenprofilen:

Behnisch Architekten
terrain: architecture and landscape architecture landscape urbanism


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