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18.08.2010
Stadtbaustein
Baustart für Kleist-Museum in Frankfurt/O.
Mitte Juli fiel die Preisgerichtsentscheidung, gestern wurde bereits mit dem Abriss eines einstöckigen Magazingebäudes begonnen: Das Kleist-Museum in Frankfurt/Oder wird durch einen Neubau nach Plänen des Offenburger Architekturbüros Lehmann Architekten GmbH ergänzt.
Das Stammhaus des 1969 eingerichteten Kleist-Museums, ein beengter Barockbau zwischen Marienkirche und Oderdeich in der Frankfurter Innenstadt, wird durch den südlich daran angrenzenden Neubau um die benötigten Flächen für Dauerausstellung, Museumspädagogik und Lager erweitert. Der Neubau soll auch die Eingangsfunktion des Museums übernehmen und weitere Räumlichkeiten für die Bibliothek, die Archive und Verwaltung bereitstellen.
Das dreigeschossige Gebäude versteht sich laut Architekten als „Stadtbaustein“ und erlaubt eine weitere Verdichtung und Schließung des Straßenraums entlang der Faberstraße. Die Architekten erläutern weiter:
„Die Gebäudefigur des Neubaus wurde mit einem strengen orthogonalen Raster unterlegt. Auf diese Weise tritt der Neubau trotz der zum Teil sehr unterschiedlichen Nutzungen nach außen in einer einheitlichen Erscheinung auf. Mit der Dreigeschossigkeit, den Geschosshöhen und der Fassadengliederung wird der Kontext zum Altbau hergestellt. Beide Gebäude stehen selbständig nebeneinander und sind durch einen gläsernen Übergang miteinander verbunden. Das auf einem einheitlichen Raster entwickelte Gebäude eignet sich für eine wirtschaftliche Umsetzung in einer Kombination von Ortbeton- und Elementbauweise.“
Die Baukosten betragen 5,4 Millionen Euro, die Einweihung ist für Ende 2012 vorgesehen.
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