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Exkursion Lehrstuhl Prof. Hild, TU München

16.06.2017

Faltmodell: Dom Chłopa

Symbol des politischen Tauwetters

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Foto: Stefan Kruhne

Zur Zeit seiner Fertigstellung war es eines der modernsten Gebäude Warschaus. Sebastian Mühlbauer hat Dom Chłopa als Faltmodell entworfen.

Die Idee zum Bau eines „Bauernhauses“ geht zurück auf das Jahr 1946. Das Hotelgebäude sollte eine komplette Versorgung der Gäste gewährleisten. Im Erdgeschoss waren Läden und Restaurants geplant.

Elf Jahre später war man in Warschau dann bereit, sich zu modernisieren, mit dem Ziel verstärkt Touristen anzulocken, vor allem aus den ländlichen Gebieten. Dom Chłopa lässt sich daher als Symbol des politischen Tauwetters Polens verstehen. Dom Chłopa entstand nach Plänen des kontrovers diskutierten polnischen Architekten Bohdan Pniewski am Platz des Warschauer Aufstandes. Zur Zeit seiner Fertigstellung war es eines der modernsten Gebäude Warschaus.

Das prägnanteste Element des Gebäudes ist seine gewellte Attika, deren Form Getreidefelder symbolisieren soll. Auch lassen sich Parallelen zur Architektur der 1950er Jahre in Italien erkennen. Das Haus wird noch immer als Hotel genutzt. Das Innere ist aber größtenteils umgebaut.

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