Therapeutischer Dachgarten
Wettbewerb für Pflegeheim in Innsbruck entschieden
Die Stadt Innsbruck hatte im Herbst 2006 einen offenen Wettbewerb für ein Seniorenwohn- und Pflegeheim am Hofgarten in Innsbruck ausgelobt. Die Jury unter Vorsitz von Klaus Lugger (Innsbruck) tagte im März 2007 und vergab drei Preise und einen Ankauf. Insgesamt wurden 73.500 Euro an Preisgeldern vergeben.
Die 118 Zimmer sind über die drei Obergeschosse und das Dachgeschoss verteilt. Die einzelnen Stationen sind in unterschiedliche Zonen untergliedert und verfügen jeweils über zwei Terrassen. Die „Sonderstation für Verwirrte” liegt im Osten des Dachgeschosses und verfügt ebenfalls über zwei Dachterrassen - während die Therapie- und Personalräume im Westen über einen „durchgrünten, therapeutischen Dachgarten” verfügen.
Die Außenfassaden werden in Sichtbeton und Holz ausgeführt, während das Innere durch warme und haptische Materialien geprägt sein soll.
Die Jury lobte die räumlichen, architektonischen und atmosphärischen Qualitäten des Projektes, die schlüssige Gliederung des Baukörpers, die räumliche Vielfalt der Stationen und die Ausrichtung der Zimmer nach Norden und Süden.
- 1. Preis: dorner / matt architekten (Bregenz)
- 2. Preis: Sebastian Neuschmid (Innsbruck)
- 3. Preis: Harter + Kanzler (Freiburg)
Die 118 Zimmer sind über die drei Obergeschosse und das Dachgeschoss verteilt. Die einzelnen Stationen sind in unterschiedliche Zonen untergliedert und verfügen jeweils über zwei Terrassen. Die „Sonderstation für Verwirrte” liegt im Osten des Dachgeschosses und verfügt ebenfalls über zwei Dachterrassen - während die Therapie- und Personalräume im Westen über einen „durchgrünten, therapeutischen Dachgarten” verfügen.
Die Außenfassaden werden in Sichtbeton und Holz ausgeführt, während das Innere durch warme und haptische Materialien geprägt sein soll.
Die Jury lobte die räumlichen, architektonischen und atmosphärischen Qualitäten des Projektes, die schlüssige Gliederung des Baukörpers, die räumliche Vielfalt der Stationen und die Ausrichtung der Zimmer nach Norden und Süden.
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"durch drei Höfe eingeschnitten", oder haben die planer nur derart stumpfe messer, dass ihre schnitte ganze hofbreiten ergeben? ... aber schön formuliert ist das folgende: "Die Höfe sind mit hochstämmigen Bäumen bepflanzt; einer davon reicht bis zur Tiefgarage des Untergeschosses." wie klein muss dieser baum sein (man beachte: ein einzelner baum spielt in dem entwurf eine rolle!), dass er bis zur tiefgarage des ug's reicht? oder wächst der baum von oben nach unten?! ....
.................... dann das: "Die 118 Zimmer sind über die drei Obergeschosse und das Dachgeschoss verteilt." normalerweise wird über eine fläche verteilt, in keinem falle über ein volumen! ... ich stelle mir gerade vor, wie die zimmer um den quader herum tanzen! "Die einzelnen Stationen sind in unterschiedliche Zonen untergliedert und verfügen jeweils über zwei Terrassen." hier wäre es interessant zu erfahren, um was für zonen es sich denn handelt ... ansonsten: bullshit!!
............. das beste aber kurz vor schluss, es wirft ein schönes licht auf den zustand eines berliner (?) redaktionsmitglieds: "Die „Sonderstation für Verwirrte” liegt im Osten des Dachgeschosses und verfügt ebenfalls über zwei Dachterrassen - während die Therapie- und Personalräume im Westen über einen „durchgrünten, therapeutischen Dachgarten” verfügen." sonderstation für verwirrte ... !! .... ganz sicher scheint die geschichte jedoch noch nicht zu sein, "soll" es doch nur "warm" und "haptisch" werden innen drin ... vielleicht auch nur kalter anstrich auf ortbeton?!
...... auf das lob der jury bezüglich der zimmerausrichtung sind andere schon eingegangen, ich frage mich, wieso hier im baunetz so viel masse produziert wird und nicht mehr die klasse, die hier einmal zu finden war. wenig ist hier mehr, liebe leute! (oder stellt doch endlich mal jemanden an eure seite, der was vom schreiben versteht ... es muss ja nicht till sein ... immerhin hätte der das hier wohl besser gemacht!)
Die Jury lobte die räumlichen, architektonischen und atmosphärischen Qualitäten des Projektes, die schlüssige Gliederung des Baukörpers, die räumliche Vielfalt der Stationen und die Ausrichtung der Zimmer nach Norden und Süden.
Es gab allerdings erstaunlich viele Projekte die die schwierigen Vorgaben von Bauherr und Grundstück durch technoide und schematische Gestaltung noch ins Negative verstärkt haben!
Kann mir denn niemand das kleine altersgerechte Holzhäuschen mit Blick in die Abendsonnne irgendwo hinsetzen??? Muss man alles selber machen???