Lüftelmalerei in Bayern
Wettbewerb für Museumsanbau in Kaufbeuren entschieden
Am 14. Oktober 2007 wurde im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens im bayerischen Kaufbeuren über den Erweiterungsbau des Stadtmuseums entschieden.
Das Büro Heinisch-Lembach-Huber aus Stuttgart konnte sich gegen 40 weitere Entwürfe durchsetzten.
Die Jury vergab folgende Preise:
Die drei Geschosse des Neubaus sind auf der Rückseite stufenförmig angeordnet und haben jeweils ein Flachdach, das teilweise als Terrasse genutzt wird. Im Erdgeschoss befindet sich der Eingang ins Museum, woran sich das Foyer und ein Raum für Wechselausstellungen anschließen. Im ersten Obergeschoss befindet sich die Dauerausstellung, im Zweiten die Museumspädagogik.
Zur Straßenseite hin stellt sich der neue Gebäudeteil als einheitliche, bis zur Traufhöhe des Altbaus reichende Wandfläche dar.
Der Schmuck der umliegenden Bürgerhäuser, Ziergitter und „Lüftelmalerei“, eine Form der illusionistischen Fassadenmalerei, werden im zweiten Obergeschoss neu interpretiert: als Fenster mit einem lasergeschnittenen Ornament.
Vorgesehen ist, dass das neue Museum im Jahre 2011 seine Türen öffnet.
Das Büro Heinisch-Lembach-Huber aus Stuttgart konnte sich gegen 40 weitere Entwürfe durchsetzten.
Die Jury vergab folgende Preise:
- 1. Preis: Heinisch.Lembach.Huber Architekten, Stuttgart
- 2.Preis: Kappler Sedlak Architekten, Nürnberg
- 3.Preis: Architekturbüro Huber, Betzigau
Die drei Geschosse des Neubaus sind auf der Rückseite stufenförmig angeordnet und haben jeweils ein Flachdach, das teilweise als Terrasse genutzt wird. Im Erdgeschoss befindet sich der Eingang ins Museum, woran sich das Foyer und ein Raum für Wechselausstellungen anschließen. Im ersten Obergeschoss befindet sich die Dauerausstellung, im Zweiten die Museumspädagogik.
Zur Straßenseite hin stellt sich der neue Gebäudeteil als einheitliche, bis zur Traufhöhe des Altbaus reichende Wandfläche dar.
Der Schmuck der umliegenden Bürgerhäuser, Ziergitter und „Lüftelmalerei“, eine Form der illusionistischen Fassadenmalerei, werden im zweiten Obergeschoss neu interpretiert: als Fenster mit einem lasergeschnittenen Ornament.
Vorgesehen ist, dass das neue Museum im Jahre 2011 seine Türen öffnet.
Kommentare
martin
Nun sind Wettbewerbsteilnahmen ja immer noch freiweillig....Und so groß schien die Aufgabe und der Aufwand ja auch nicht zu gewesen sein. Also, man bleibe gelassen...
LOG
Es macht einmal mehr betroffen, dass 39 Teams für einen solchen "Ausstellungs-Garagenanbau" ihre Arbeitszeit verbraten haben.
Marc
wow ... i just a a terrible flashback to my student years ... mid 90s ... in south-west Germany ...
dethomas
das neue muß nicht in den hintergrund "flüchten" ...warum denn...das ist dunkelgraue theorie!
bastian-voeller.com
Ein sehr gelungener und schöner Entwurf....mein Lob an Jury und Architekt.... Ein Punkt den ich jedoch noch anmerken würde wäre: Ist es nicht besser den Neubau aus der Häuserflucht zu nehmen und auf einen Meter zu verzichten? Die Schattenfuge ist zwar gut...aber ein Absatz meiner Meinung nach besser...lässt den Altbau eher alleine stehen!
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