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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen_Tadao_Ando_baut_Museum_in_Paris_9939.html

31.10.2001

Poetisch genähert

Tadao Ando baut Museum in Paris


Der französische Unternehmer François Pinault hat am 26. Oktober 2001 in Paris das Ergebnis eines eingeladenen Wettbewerbes für den Neubau eines Kunstmuseums vorgestellt. Das Gebäude auf der Seine-Insel „Ile Seguin“, das die private Sammlung des Mäzens aufnehmen soll, wird nach Plänen des japanischen Architekten Tadao Ando gebaut werden.
Neben Ando waren weitere sechs internationale Büros zum Wettbewerb eingeladen worden: MVRDV (Rotterdam), Manuelle Gautrand (Paris), Steven Holl (New York), Rem Koolhaas (Rotterdam), MVRDV (Rotterdam) und Dominique Perrault (Paris).
François Pinault erklärte, er sei „bewegt gewesen von der Schönheit des Entwurfes“ von Tadao Ando. Außerdem habe Andos „poetische Annäherung an den Ort“ zu der Entscheidung beigetragen.

Der Neubau wird auf einem 3.200 Quadratmeter großen Grundstück auf der Westspitze der Insel entstehen. Er ist Teil einer groß angelegten städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme des Areals, auf dem ehemals die Renault-Werke angesiedelt waren.
Ando schlägt in seinem Entwurf einen dreieckigen, schiffsförmigen Baukörper vor, der sich dreigeschossig über dem Seine-Ufer erhebt. Eine breite Freitreppe scheint das Museum mit dem Wasser zu verbinden. Die Längsseiten des Gebäudes öffnen sich mit einer großzügigen Verglasung. Diese wird in Glasquadern fortgesetzt, die die Freitreppe und einen Skulpturengarten einfassen.
Das Museum Pinault soll spätestens Ende 2006 seine Pforten für Besucher öffnen.
Die Kosten für das Projekt werden mit rund einer Milliarde Francs beziffert.
Die Zoom-Bilder Modellfoto 1, Modellfoto 2 und eine Skizze erläutern den Entwurf von Tadao Ando.

Die Wettbewerbsbeiträge von Rem Koolhaas, Manuelle Gautrand, Steven Holl, MVRDV und Dominique Perrault sowie eine Fotomontage des Areals sind als Zoom-Bilder hinterlegt (Quelle: François Pinault).

Alle eingereichten Modelle und Pläne sind vom 9. bis 19. November 2001 in einer Ausstellung bei Christie’s in Paris, Avenue Matignon, zu sehen.


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