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23.09.2005

Weiterbau

Schulerweiterung in Dresden in eingeweiht


Am 16. September 2005 wurde in Dresden die 66. Mittelschule wiederöffnet. Die Gebäude wurden nach einem Entwurf von Schnell + Horn + Partner (Dresden) für 4,5 Millionen Euro saniert und erweitert.

1896 erbaut, aus Platzmangel bereits zehn Jahre später wesentlich erweitert, aufgestockt und überformt, ist das Schulensemble unmittelbares Zeugnis der urbanen Entwicklung des Stadtteiles Dresden-Leuben. Folge der permanenten Nutzung der Gebäude für den Schulbetrieb bis zum Jahr 2003 war ein hoher substanzieller Verschleiß. Neben der Instandsetzung der bestehenden Gebäude war daher die funktionelle Neuorganisation unter Hinzufügung eines Erweiterungsbauwerkes notwendig geworden.

Schulhaus und Turnhalle sind nach denkmalpflegerischen Vorgaben in ihrer Grundstruktur und Erscheinung wiederhergestellt. Mauerwerk, Holzbalkendecken und -dachstühle wurden saniert, alle noch vorhandenen Ausbauteile nach Möglichkeit aufgearbeitet. Sämtliche nicht mehr vorhandenen oder zu ergänzenden Ausbauteile wurden in zeitgemäßer Sprache addiert. In den historischen Gebäuden sind heute ausschließlich gleich große Klassenräume und Fachkabinette sowie die Turnhalle für die zweizügige Schule mit 350 Schülern untergebracht.

Der Ergänzungsbau versteht sich als Weiterbau der vorhandenen einhüftigen Schulanlage. Über den verlängerten Flur mit neuem Fluchttreppenhaus ist in jedem Geschoss eine Toilettenanlage erreichbar. Im Erdgeschoss sind darüber hinaus eine witterungsunabhängige Verbindung zur Turnhalle sowie ein Sportgeräteraum entstanden. Sportumkleideräume sind im Untergeschoss angeordnet.

Der Inhalt war entscheidendes Kriterium bei der Wahl von Konstruktion und äußerer Gestalt. Während sich alle Verkehrsbereiche des Neubaus als Stahlbetonskelett mit großzügiger Verglasung nach draußen öffnen, verweisen kleine Öffnungen in den Stahlbetonwänden auf Sanitärbereiche. Der Sportgeräteraum ist als „Lagerhalle“ durch eine Wellblechfassade ablesbar.


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