Haus der 1.000 Seen
Informationszentrum in Waren eröffnet
Die Mecklenburgische Seenplatte mit ihrem größten Gewässer, der Müritz, hat eine neue Attraktion: Am 2. August 2007 wurde in Waren das „Müritzeum – Haus der 1.000 Seen“ eröffnet. Entworfen hat den Rundbau der schwedische Architekt Gert Wingårdh (Stockholm), der aus einem beschränkten Wettbewerb als erster Preisträger hervorgegangen war (BauNetz-Meldung zum Wettbewerbsergebnis vom 9. Juni 2004).
Auf gut 2.000 Quadratmetern können Besucher hier die Tier- und Pflanzenwelt der Region multimedial erleben und sich über Flora und Fauna der tatsächlich über 1.000 Seen umfassenden Landschaft informieren. Einen weiteren Anziehungspunkt soll ein Süßwasseraquarium bieten, bundesweit das größte seiner Art.
Das Haus steht am Ufer des Herrensees, nur wenige Meter nördlich der der Müritz. Es ist ein zweigeschossiger Bau mit annähernd kreisrundem Grundriss, der sich trichterartig nach unten verjüngt. An der Eingangsseite ist der ansonsten mit Holz verkleidete Körper „aufgeschnitten“ und verglast, davor ist ein großzügiger öffentlicher Platz entstanden. Die Jury hatte dem Entwurf bescheinigt, durch die Kreisform „das schwierige Problem der Verknüpfung ganz unterschiedlicher Stadtraumbereiche einfach und überzeugend“ zu lösen.
Die Baukosten des Projekts beliefen sich auf 13 Millionen Euro (BauNetz-Meldung zum Richtfest vom 28. August 2006).
Das einzige was mir auf dem Foto ins Auge sticht ist der Umstand, dass sich das Bauwerk jeglicher Bezugnahme auf Umgebung und Wasser zu verweigern scheint. Oder oeffnet sich das Gebaeude zur anderen Seite (die man im Foto nicht sieht)? Und wie sieht der Innenraum aus? Das Aquarium?
nochmals zeigt.
nich viel von uebrig geblieben, eh?