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Groningen stimmt über neues Forum ab
Basisdemokratisch und medienaffin - so kennen wir die Holländer: Seit Ende Januar 2007 dürfen nun alle stimmberechtigten Einwohner der Stadt Groningen über das zukünftige Aussehen ihres „Groninger Forums“ entscheiden - am besten elektronisch. Am 27. Januar 2007 stellten sieben internationale Architekturbüros ihre Entwürfe für das neue kulturelle und gesellschaftliche Zentrum vor:
Am 2. Februar 2007 wird das Ergebnis der Abstimmung bekannt gegeben. In den zehn Tagen seit der Eröffnung haben über 30.000 Besucher die Ausstellung der Arbeiten angeschaut und über 17.000 ihre Stimme abgegeben - dies sind außergewöhnlich hohe Zahlen für die 180.000 Einwohner große Stadt.
- UN Studio (Amsterdam)
- Foreign Office (London)
- Zaha Hadid (London)
- Neutelings Riedijk (Rotterdam)
- Wiel Arets (Amsterdam)
- NL Architects/Bureau Bouwkunde (Amsterdam)
- Erik von Egeraat (Rotterdam)
Am 2. Februar 2007 wird das Ergebnis der Abstimmung bekannt gegeben. In den zehn Tagen seit der Eröffnung haben über 30.000 Besucher die Ausstellung der Arbeiten angeschaut und über 17.000 ihre Stimme abgegeben - dies sind außergewöhnlich hohe Zahlen für die 180.000 Einwohner große Stadt.
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Richtig ist sicherlich, dass das Problem schon im geforderten Raumprogramm besteht. Die Frage ist, ob man nicht besser hingeht und so vielfältige Dinge besser kleinteiliger unterbringt. Wenn die Bevölkerung sich tatsächlich so eindeutig äußert, OK. Ich hoffe, dass die Nachbarschaft nicht den kürzeren zieht. Auf dem Bild des Siegers liegt die Nachbarbebauung ganz schön im Schatten.
So ich hoffe ich habe niemanden zu sehr geärgert. Mir hat die kleine Diskussion Spaß gemacht und ich bedanke mich bei allen.
natuerlich darf jeder immer seine meinung aeussern nur muss ich nicht jeden dahin geschmissenen satz ernst nehmen und habe das genauso das recht ihn zu ignorieren und wenn mir qualifizierte helfende kommentare dabei helfen bin ich dankbar!
zum projekt:
ich kenne den ort nicht und bin deshalb vorsichtig mit der bewertung der gezeigten entwuerfe.
"solche entwuerfe" finde ich jedenfalls erstmal sehenswert und interresant.
an dieser stelle ein danke an das baunetz team fuer die ausgewogene auswahl der meldungen.
Die hier zu sehenden Entwürfe mit einer Kirche im Altstadtgefüge zu vergleichen halte ich wenig treffend.
Die ersten drei Antworten (eine von mir) zu ignorieren, zeugt nicht von Toleranz. Es muss auch erlaubt sein in einem kurzen knappen Satz die Gefühle los zu werden, wenn man solche Entwürfe sieht. Architektur hat auch etwas mit Gefühl zu tun und zwar mit den Gefühlen der Menschen die mit dem Gebäude Jahrzehnte leben müssen. Und die werden in den meisten fällen nicht in der Lage sein so geschliffen zu argumentieren wie So:ren. Obwohl ich die Argumentationen natürlich nachvollziehen kann und auch respektiere, kann ich sie nicht teilen, weil mir das Einfühlungsvermögen in die Umgebung und gegenüber der Bevölkerung fehlt.
In Aachen war die Bevölkerung letztens Gott sei Dank stark genug sich gegen einen ähnlich misslungenen Entwurf erfolgreich zu wehren und diesen über einen Bürgerentscheid zu Fall zu bringen.