Lenbachhaus
Foster saniert städtische Galerie in München
Die Städtische Galerie im Lenbachhaus in München teilt am 19. Juni 2007 mit, dass das Gebäude ab 2009 zwei Jahre lang für einen Umbau geschlossen wird. Die Renovierung erfolgt nach Plänen von Lord Norman Foster and Partners. Das Büro hatte bereits im Jahr 2002 ein entsprechendes Verhandlungsverfahren gewonnen (siehe BauNetz-Meldung vom 15. Juli 2002). Unter anderem soll ein aus den 1970er Jahren stammender Anbau abgerissen werden.
Durch Fosters Maßnahmen wird das Gebäude „erweitert, restauriert und renoviert“ (Foster). Die Besuchereinrichtungen werden erneuert, die Zugänglichkeit verbessert, die Verkehrsströme neu geordnet und die Ausstellungsfläche vergrößert. Der Kostenrahmen dafür beträgt 52 Millionen Euro.
Das Lenbachhaus stammt im Kern aus dem Jahr 1881 und beherbergt eine Sammlung von Werken der expressionistischen Künstlergruppe „Der blaue Reiter“.
Erfahrungsgemäß wollen Stararchitekten wie Sir Norman Foster überall ihre Duftmarken hinterlassen; die bescheidene Unterordnung unter das vorhandene baukünstlerische Konzept ist weniger ihre Sache.
Es ist auch anzunehmen, dass genau das im Konzept der Auftraggeber steckt, weil man damit erstens maulende Denkmalschützer mundtod machen und zweitens gutbetuchte Schickeria anlocken kann.
Ein Schuft, wer Böses dabei denkt!
wenn man das lenbachhaus kennt und die micky maus graphik richtig interpretiert weiss man daß hier im rahmen eines "verhandlungsverfahrens" schlicht ein grosser name gesucht wurde. 52 mios, das musst du dir mal geben, völlig verplempert in einem geschichtsträchtigen atmosphärischen charaktergebäude, das zu tode saniert wird von aalglatten technokratischen themsenschnöseln.....
hach ich könnt mich ja so aufregen, aber jetzt geh ich ins bett.....