Treppen-Haus
Ferienhaus von Siza-Sohn in Portugal
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm: Das vom fast gleichnamigen Sohn – Àlvaro Leite Siza Vieira – des portugiesischen Stararchitekten und Pritzker-Preisträgers geplante Ferienhaus im nordportugiesischen Bezirk Vila Real erinnert stark an die minimalistische Handschrift Àlvaro Sizas, ist aber dennoch sehr eigen.
„Casa Tóló“ ist ein in einen steilen Hügel eingegrabenes Treppenhaus, das sich mit der topgraphischen Neigung des rund 1.000 Quadratmeter großen Grundstücks den Berg hinunter entwickelt. An die sowohl auf als auch im Haus verlaufende Treppe grenzen Wohn- und Schlafräume bzw. Terrassen, zudem sind im Winkel von 45° drei würfelförmige Räume mit Oberlichtern eingesetzt. Gegen die Hitze schützen das umgebende Erdreich und der dichte Baumbestand des Grundstücks.
Das ursprünglich für den Vetter des Architekten und dessen Familie geplante Ferienhaus steht nun laut Informationen der Website der Casa Tóló zum Verkauf. Die Baukosten für das Haus waren mit 102.000 Euro – für 180 Quadratmeter Fläche – unglaublich günstig.
Unvollständige Angabe oder arbeiten die Portugiesen noch so günstig?
1. muede Fruehaufsteher
2. Einkäufer mit Tueten
3. Möbelpacker
4. kleine Kinder
5. alte Leute
6. nasse Tage
7. die Ungeschickten unter uns
also mehr nen Case-study-house als bewohnbare Architektur meiner Meinung nach. Schade eigentlich!
Tipp: Erwachsen werden und sich mit Siza Jr. freuen!