Eingeschlagene Scheiben
Adjaye-Bau in London kurz nach Eröffnung demoliert
1993 wurde im Londonder Stadtteil Deptford der farbige Jugendliche Stephen Lawrence bei einem rassistischen Anschlag ermordet. Er war Architekturstudent. In Erinnerung an Lawrence wurde der Stephen Lawrence Charitable Trust gegründet, eine pädagogische Institution, die es sich zum Ziel gesetzt hat, sozial benachteiligten Jugendlichen aus diversen ethnischen Hintergründen bessere Chancen innerhalb der architekturrelevanten Berufe zu geben.
Der bekannte Londoner Architekt David Adjaye hat nach gewonnenem Wettbewerb das neue Gebäude des Stephen Lawrence Centre geplant, das offiziell am 7. Februar 2008 an der Brookmill Road, Lewisham, eröffnet wurde. Es umfasst Mentorenräume, flexible Schulungsstudios, Computerräume, Geschäftsräume für Existenzgründer sowie digitales Design- und Medienequipment. Die Stiftung will die bisherige Studentenzahl von 200 auf 250 pro Woche erhöhen.
Die dreieckige Form des Neubaus mit seiner schweren Stahl-/Glasfassade wurde aus den gegenüberliegenden diagonal verlaufenden Straßen entwickelt. Der Entwurf für die große gläserne Eingangsfassade basiert auf dem Moiré-Muster einer Zeichnung des Künstlers Chris Ofili, die dieser für die Stiftungspräsidentin und Mutter von Stephen Lawrence angefertigt hat.
Am 14. Februar meldet die BBC, dass sechs Scheiben des nagelneuen Gebäudes dem Vandalismus zum Opfer gefallen sind. Die Polizei geht von einem rassistisch motivierten Anschlag aus.
Denn bereits zum vierten Mal seit seiner Bauzeit wurde eben dieses Gebäude attackiert, das symbolisch für das Bemühen steht, die Berufschancen britischer Jugendlicher verschiedener ethnischer Herkunft im Bereich Architektur zu verbessern.
Die Situation in der Lehre verdeutlichte RIBA-Präsident Sunand Prasad aus seiner Sicht während der Stephen-Lawrence-Memorial-Lecture vor wenigen Tagen: „In den Architekturhochschulen wird einem nur sehr, sehr wenig über Architektur und Design aus anderen Teilen der Welt vermittelt. Man studiert überwiegend weiße Architekten und weiße Architektur.“
herausragend ist. Ich brauche bloss ein Jahr zurückzudenken, dann fallen mir 3 Beispiele ein,
unser eigenes Wohnhaus nicht mitgerechnet, das auch kurz nach dem Bezug das eine oder andere Ei gesehen hat, weil ein hoher Glasanteil in unserer Nachbarschaft hier auf Widerstand stösst.
.Allein schon einen Akt des Vandalismus
als mutmasslich rassistisch einzustufen, ohne dessen Hintergründe zu kennen, ist der Rassismus selbst in seiner reinsten Form.
Wir leben in einer visuell dominierten Welt
und die Hautfarbe der Menschen ist wie kein zweites Thema für PR_Kampagnen geeignet.Der Architekt des Gebäudes selbst ist der lebende Beweis dafür, dass dies auch seine positive PR-Kraft entfalten kann und Adjaye wird seit Jahren in London als the cutting edge designer gefeiert, sein Architekturbüro hat Symbolwert, eine Tatsache,
die nicht alleine der herausragenden Architektur, aber auch seiner Herkunft selbst und seines unermüdlichen Einsatzes für Randgruppen zu verdanken ist.
Wer sich bei diesem "Anschlag" dahintersteckt, ist eine interessante Frage.
Bezahlen wird zunächst einmal die Glasversicherung, und zwar für 6 Scheiben., nun ja.
Möglicherweise ist da eine Lobby, der die schwarz weisse Klaviatur des Projektes sehr geschickt bespielt?
Was ist eigentlich Weisser Architektur ?
Ich hoffe Sie meinen nicht die Hautfarbe
Wenn Ja.
Was soll der Unsin? Weisse Architektur ....
Warum sind wir zum Teufel so auf die Hautfarbe fixiert. Die ist zwar nicht unwichtig aber muss sie denn das ganze Leben überlagern?
Es gibt nur gute Architektur (bzw. Architekten) und sonst nichts.
Wo soll das denn hin führen wenn immer zuerst nur an die Hautfarbe gedacht wird? Hier lebt wohl der Geist von Hr. Koch weiter. bei Ihm geht es nicht um kriminellen Jungenlichen sondern um kriminellen ausländischen Jungenlichen (in welcher Reihenfolge und Betonung auch immer)
Über alle gute Architekten berichten?
D´ accord!
Alle sollten die gleichen Chancen haben?
ok!
Aber bitte nicht jetzt mit weisser, schwarzer, -jetzt darf ich mich bloß nicht in der Frabenlehre irren- gelber Architektur.
Jetzt darf Ich als Neger Mies V. der Rohe nicht mehr gut finden: Er war -oder richtigerweise ist- ja weiss.
Dass der Rassismus lebt und grassiert will ich ja gar nicht leugnen. Aber ist denn die Antwort rassisticher werden?
Ich werde langsam krank!!!!!!!!!