Wohnen auf dem Quartierszentrum
allmannwappner in München
Den südlichen Abschluss der Paul-Gerhardt-Allee, die sich vom Nymphenburger Kanal im Norden Münchens durch den Stadtteil Obermenzing zieht, markiert seit Kurzem ein Wohn- und Geschäftshaus, das nach einem Entwurf von allmannwappner errichtet wurde. Das Münchner Büro betreute das Projekt in den Leistungsphasen 1 bis 5. Der Neubau markiert zugleich den Auftakt zu einem neuen, östlich anschließenden Quartier mit Mischnutzung, das auf einem vormaligen Bahnareal vis-a-vis des Nymphenburger Schlossparks entsteht. Nach einem städtebaulichen Wettbewerb, den die Grundstückseigentümer*innen gemeinschaftlich ausgelobt hatten, waren Palais Mai und lohrer.hochrein (beide München) mit der Rahmenplanung dafür betraut worden.
Das Quartierszentrum mit einer BGF von 39.750 Quadratmetern gliedert sich in ein das gesamte Baufeld ausfüllendes Sockelgeschoss, auf dem drei polygonale Baukörper fußen. Ein westwärts zur Allee orientierter und nach Plänen von realgrün (München) gestalteter Vorplatz bietet Zugang zu den Einzelhandelsflächen, die nebst Gastronomie- und Dienstleistungseinrichtungen im Erdgeschoss des neuen Quartierszentrums zu finden sind. Die in den aufgesetzten Baukörpern befindlichen 160 Wohneinheiten werden sowohl von der Straßenebene als auch über das Dach des Sockelbaus erschlossen, das über eine halböffentliche Außentreppe erreicht wird. Mehr als eine bloße Verteilerebene, dient die gleichfalls von realgrün als Belvedere geplante Dachterrasse den Bewohner*innen zudem als gemeinschaftlicher Freiraum.
Gefasst ist dieser Außenbereich durch Pergolen, die zwischen den unterschiedlich hohen Baukörpern die Plattform begrenzen. Das Gros der Wohnungen, die ergänzend mit Loggien ausgestattet sind, verfügt über eine Ausrichtung nach Osten oder Westen, wobei sich die großzügiger bemessenen Apartments in zwei oder gar drei Himmelsrichtungen orientieren. Während die durchgehend weißen Fassaden einen Zusammenhang zwischen den Baukörpern stiften, sollen teils bewegliche, teils perforierte und geschlossene Wandelemente aus Metall zur Belebung der Gebäudehüllen beitragen. (ree)
Fotos: Brigida González, Kim Fohmann
das ist doch schonmal ein ansatz, oder? das die architektur von allmann & co mittlerweile schwierig ist haben sie spätestens mit den unsäglichen pasing arkaden oder den "friends" bewiesen und sich in die reihe der beliebigen investorenarchitekten begeben. trotzdem ist die herz jesu kirche in neuhausen ein wegweisendes kirchenprojekt, und ein paar andere projekte die wirklich eier haben und münchen beleben.
Ich sehe zum Beilspiel sich rotes Abendlicht oder die blaue Stunde an der weißen Fassade reflektieren, hier dazu Licht- und Schattenspiele. Ich sehe genutzte Balkone und Loggien mit Bepfalnzungen die sich besonders aus dem Weiß hervortun, ich sehe auch den öffentlichen Bereich - Grünflächen, Bäume die sich vor der weißen Fassade absetzen, ich sehe zudem unterschiedliche Transluzenten in der Fassade die mit unterschiedlichen Lichttönungen das Weiß nuancieren, ich sehe auch in dem öffenltlichem Bereichen Nutzer unterschiedlicher Kleidung und Farben vor dem Weiß. ..und vieles Mehr - Grafitti etc.... Weiß ist manchmal viel mehr als nur Weiß... Schöne Grüße :)