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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Wettbewerb_fuer_U-Bahnhof_Sendlinger_Tor_in_Muenchen_entschieden_3158453.html

18.04.2013

Gelb im Sperrengeschoss

Wettbewerb für U-Bahnhof Sendlinger Tor in München entschieden


Der Münchener U-Bahnhof Sendlinger Tor von 1971 ist in die Jahre gekommen. Als einer der wichtigsten Knotenpunkte des Münchner Nahverkehrs passieren täglich 1.350 Züge den Bahnhof, verteilt auf zwei Bahnsteigebenen. Der Bahnhof, dessen Bahnsteige und das Zwischengeschoss – in München „Sperrengeschoss“ genannt – werden bisher als „unfreundlich und trübe“ empfunden (Auslobung). Bei einem interdisziplinären Planungswettbewerb für Architekten, Innenarchitekten und Lichtplaner sollte jetzt „ein ganzheitliches Gestaltungskonzept für das Sperrengeschoss und die beiden Bahnsteigebenen“ entworfen werden. Unter anderem sollten dabei die Verkaufsflächen im Sperrengeschoss vergrößert werden.

Bei der Juryentscheidung im Januar 2013 kamen drei Arbeiten gleichrangig auf den ersten Platz. Nach einer Überarbeitung entschied die Jury nun, der Arbeitsgemeinschaft Raupach Architekten und Peter Bohn + Assoziierte mit Ingo Maurer (Lichtplanung) den Zuschlag zu geben. Die beiden anderen ersten Preise waren an BHBFH (Köln)/BHBVT (Berlin) mit Dinnebier (Wuppertal) und Katzberger (Wien) mit Die Lichtplaner (Limburg) gegangen.

Die Jury würdigte die ausgewählte Arbeit: Zentrales Element des Zwischengeschosses sei ein klar definierter, langgestreckter Hallenraum, in den sämtliche Zugänge von der Oberfläche münden und von dem aus die Bahnsteigebenen zu erreichen sind. Mit den hellen Fassaden und dem hellen Boden sowie den in die Decke integrierten Leuchten nehmen sich die eher dunkel gehaltenen, mattschwarzen Oberflächen des Zwischengeschosses in ihrer Wirkung zurück. So entstehe ein attraktiver und freundlicher Gesamteindruck.

Die individuellen Lichtkörper in Verbindung mit der dunklen Decke verliehen dem zukünftig aufgeräumten Sperrengeschoss einen eleganten Raumeindruck. Im Siegerentwurf werde die Idee der Klammer durch Aufnahme der Materialität des Bodenbelages in die Stützenverkleidung aufgegriffen und mit der raumhohen Verglasung der Ladenflächen ein ruhiger und großzügiger Raumeindruck geschaffen. Durch den eindeutigen Kontrast zwischen Zugangswegen und Zentralraum entstehe eine gute Orientierung in der Zwischenebene.

Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten: 22. 4. bis 3. 5. 2013, Mo-Do 8-18 Uhr, Fr 8-15 Uhr
Ort: Stadtwerke München, Zentrale, Bauteil B, Erdgeschoss, Emmy-Noether-Straße 2, 80992 München


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Zu den Baunetz Architekten:

Raupach Architekten


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1. Preis (Zuschlag) Raupach, Bohn, Maurer

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