Gold am Bodensee
Villa von Biehler Weith Architekten
Das Grundstück hat absolute Premiumlage. Direkt am Bodensee mit eigenem kleinen Seehafen - es wundert nicht, dass auch das darauf entstandene Haus „Premium“ ist. Das von den Konstanzer Architekten Biehler Weith realisierte Projekt zeigt, wie man mit solchen ausgezeichneten Voraussetzungen umgehen kann.
Über einen großzügigen Südhof betritt man das Grundstück, auf dem sich drei polygonal geformte Baukörper befinden. Der mittlere und größte bilden das Haupt- und Wohnhaus, um das sich die Garage und eine kleine Werkstatt gliedern. Man wird über einen Weg zwischen den Gebäuden zum Eingang gelenkt, von dem aus sich erstmals ein freier Blick auf den Bodensee öffnet.
Beim Betreten des Haupthauses gelangt man über einen kleinen Eingangsbereich direkt ins Wohnzimmer. Dieser zweigeschossige Raum bildet mit einer Sitzgruppe, einem großen Leuchter und einem Kamin das Zentrum des Hauses. Nach Süden hin gliedern die Architekten den Ess- und Kochbereich an. Der private Bereich für die Bewohner befindet sich im westlichen Teil; Gästezimmer, Büro und eine Galerie sind im zweiten Stock.
Eine Irritation ruft die einheitliche Dach- und Fassadenverkleidung aller drei Bauten hervor – sie zieht „sich wie eine Haut als Gebäudehülle über die Polygone“, so die Architekten. Die hinterlüfteten Aluminiumverbundplatten zeichnen klare geometrische Formen. Doch auch großflächige Verglasungen, die weite Blicke auf die Umgebung zulassen, prägen das Bild des Hauses. Der Farbton der Fassaden ist durch die glatte und reflektierende Oberfläche nicht exakt zu bestimmen, da er mit dem Tages- und Lichtverlauf variiert. Doch das Farbspektrum ist so gewählt, dass die Fassaden sich problemlos in die Landschaft einfügen können. (kh)
Fotos: Brigida González
Ich war es, der den Rasen so schön gemäht hat, ein ganz normaler Robo-Rasenmäher. Leider konnte ich mein Werk nicht vollenden, bevor die Fotografin da war. Hätte ich gewusst, dass das soviele Diskussionen auslöst, hätte ich mich beeilt.
Und sonst so: Alles ziemlich glatt und durchgestylt. Irgendwie schön, aber am Ende mag ich auch Ecken die vorstehen, mehr Überraschungen. Dabei muss es sich nicht unbedingt "nahtlos" in die Umgebung einfügen. Ein Hingucker, aber nicht mehr beim 5. Mal.
über gebäude-ecken und rasenmäher,... habt ihr nicht die "inneren" werte gesehen.. ? diese makellose Ikone aus den 60ern..