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31.03.2011

Modernes Leben an der Weseler Straße

Versicherungsbau in Münster fertig


Münster hat einmal das Prädikat der „lebenswertesten Stadt der Welt“ bekommen. Zehntausende von Studenten leben hier fahrradklingelnd einträchtig mit westfälischen Beamten zusammen. Der Wiederaufbau des Prinzipalmarktes, nach dem Krieg außerhalb von Münster als konservativ geschmäht, gilt heute als Paradebeispiel einer bürgernahen Rekonstruktion von städtischer Identität.

Außerhalb der Innenstadt gibt es auch in Münster das moderne Leben und die neuen, großen Bauaufgaben, die dieses hervorbringt. Die größte Versicherungsgesellschaft der Region, LVM, erweitert sich seit Jahrzehnten entlang der Weseler Straße. Ende des Jahres 2010 ist mit der Vollendung des „Gebäudes 6“ ein vorläufiger Endpunkt dieser Bauaktivitäten erreicht worden. Dieser Umbau und der bereits 2008 fertig gestellte Neubau „Gebäude 7“ wurden nach einen siegreichen Wettbewerbsentwurf des Architekten Duk-Kyu Ryang (Langenfeld) von 2004 errichtet; für die Ausführungsplanung zeichnete HPP (Düsseldorf) verantwortlich. Den zweiten Preis hatte damals Kresing (Münster), den dritten Behnisch (Stuttgart) gewonnen.

Der Architekt erläutert: „Der Landwirtschaftliche Versicherungsverein Münster hat in unmittelbarer Nähe seines Stammsitzes den Neubau eines Bürogebäudes mit drei bis bis Geschossen realisiert. Das vorhandene Bürogebäude LVM 6 wurde in den Gebäudekomplex integriert.
In Form eines wechselseitigen Kammsystems sind filigrane Glaskuben in Abständen auf dem Gelände angeordnet und entlang der Sperlichstraße mit glasüberdeckten Atrien verbunden. Mit Rücksicht auf die gegenüberliegende Wohnbebauung beginnt der Neubau mit drei Geschossen und erhöht sich im rückwärtigen Grundstücksbereich pro Gebäuderiegel um jeweils ein Geschoss, bis er im Kreuzungsbereich der Sperlichstraße und der Von-Stauffenberg-Straße eine Höhe von acht Geschossen erreicht. Der Haupteingangsbereich sowie Konferenz- und Besprechungsräume sind in diesem höchsten Gebäudeteil angesiedelt, der aufgrund seiner Transparenz die Anmutung eines Wintergartens hat. 

Vom Eingangsbereich aus sind die einzelnen Gebäuderiegel durch eine Magistrale miteinander verbunden. Mit ihrem wechselnden Außenbezug erzeugt sie hohe Aufenthaltsqualität und ein kommunikationsförderndes Element.

Die vorgehängte Alu-Elementfassade mit Zweischeiben-Isolierverglasung bietet nicht nur Schutz vor Wärme sondern stellt auch eine besonders attraktive Gebäudehülle dar. Mit in Abständen vertikal eingelegten, transluzenten bunten Folien ergibt sich ein abwechslungsreiches Bild von innen wie von außen.“


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Zu den Baunetz Architekten:

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