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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Tagung_in_Luzern_26674.html

09.03.2007

Stahl + Raum

Tagung in Luzern


Am Samstag, 10. März 2007, findet in Luzern die Tagung „Stahl + Raum“ statt. Die Veranstalter, das Architektuforum Luzern, die Zeitschrift „Werk, Bauen + Wohnen“ und das Stahlbau-Zentrum Schweiz, schreiben dazu:

„In der zeitgenössischen Architektur taucht Stahl immer wieder in neuartiger und ungewohnter Form auf: Es sind keine filigranen Skelettbauten, sondern plastische Strukturen, die die Qualitäten des Metalls inszenieren. Das Repertoire umfasst komplexe Fachwerkstrukturen, gefaltete Bleche und vorpatinierte Platten, die ihre Materialität zur Schau stellen. Zeitgenössischer Stahlbau geht weit über den standardisierten Elementbau hinaus: Es ist die Suche nach einem neuen räumlichen Ausdruck, die die Materialwahl für die Tragstrukturen auf den Stahl fallen lässt.

Den Einstieg zur Tagung bildet der Architekt Beda Faessler. Er führt durch seine in Zusammenarbeit mit Riken Yamamoto entworfenen Projekte. Nicht nur die Erdbebensicherheit, auch die Büro- und Produktionsstrukturen unterscheiden die japanische von der hiesigen Praxis.

Klaus Bollinger wird den Einsatz von Stahl bei komplexen Geometrien und freien Formen erklären. Bollinger + Grohmann Ingenieure sind unter anderem daran, gemeinsam mit Coop Himmelblau die BMW-Welt in München zu realisieren.

In der Zeche Zollverein in Essen wurde einst Kohle gefördert und zu Koks, dem Brennstoff der Hochöfen, verarbeitet. Heute ist das Gelände Weltkulturerbe der Vereinten Nationen. Der Architekt Heinrich Böll aus Essen, der seit 1989 an den verschiedenen Restaurierungen, Umbauten und Erweiterungen der Zeche arbeitet, berichtet über das neueste der Projekte, den (in Arbeitsgemeinschaft mit OMA) erstellten Umbau der Kohlenwäsche zum Ruhr-Museum.

Den Abschluss bildet ein Baustellenbericht des Zürcher Architekten Christian Kerez. Seine Schulanlage Leutschenbach ist ein gigantisches Fachwerk. Die Gesamtfigur der Stäbe wird mittels Betonplatten und gläsernen Wänden in Raumschichten unterteilt, ohne unterbrochen zu werden. Nur auf acht Punkten aufgelagert, inszeniert der sechsgeschossige Schulbau nicht nur die Tragkraft, sondern auch die Eleganz von Stahl.

Der Tag wird von einem Podiumsgespräch mit den Beteiligten abgerundet.“

Tagung am 10. März 2007 von 9.15 bis 17.30 Uhr im Auditorium des KKL Luzern.


Zum Thema:

Anmeldung und Programm unter www.architekturgalerie.ch


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