Lernen im Landschaftsschutzgebiet
Schule von Ackermann + Renner in Köln
Eine Schule im Landschaftsschutzgebiet: Im Kölner Nordwesten wurde im Frühjahr ein Neubau von Ackermann + Renner Architekten (Berlin) fertiggestellt. Der Entwurf geht auf das Jahr 2012 zurück, als die Architekt*innen einen zweiphasigen Wettbewerb gewinnen konnten. Die 2010 gegründete Carl-von-Ossietzky-Gesamtschule sollte neue Räumlichkeiten erhalten. Die „Schule im Park“ mit ihrer Fassade aus Glasfaserbeton-Latten bietet Platz für rund 1.000 Nutzer*innen.
Der Schulbau besteht aus zwei versetzten Hauptvolumen mit Innenhöfen und einem niedrigeren Flügel für die Sporthalle. Im östlichen, viergeschossigen Baukörper sind sogenannte Jahrgangsinseln mit Klassenzimmer untergebracht. Der mittlere, ebenfalls viergeschossige Baukörper beherbergt Fach- und Oberstufenräume und im Erdgeschoss eine geräumige Pausenhalle. Die Sporthalle verfügt wiederum über einen direkten Zugang vom Vorplatz der Schule.
Die beiden Pausenhöfe sind als geschützte Grünräume definiert. Dank der Gliederung der Schule gelang es, alte Bäume zu erhalten und – wenn die Neupflanzung eine gewisse Höhe erreicht hat – den umliegenden Grünraum bis an das Gebäude heranzuführen. Die Gestaltung der Außenanlagen erfolgte in Zusammenarbeit mit w+p Landschaften (Berlin) und Dahlhaus & Engelmayer (Weilerswist).
Die Pausenhalle im mittleren Baukörper wird von den Architekt*innen als „das Herz der Schule“ bezeichnet. Dieser langgezogene Raum ist von allen drei Höfen aus direkt zugänglich. Auch die Mensa und ein ebenfalls im Komplex befindliches Pädagogischen Zentrum schließen an, ebenso wie die Bibliothek. Dank der für die Nutzer*innen teils zugänglichen Innenhöfe mit ihrer großzügigen Verglasung ist die Atmosphäre im Inneren der Schule überraschend licht und transparent. (mg)
Fotos: Werner Huthmacher
- relativ umfangreiches raumprogramm auf kleinem grundstück ... da bleibt nicht viel platz für individualbereiche ala orestad ... diese müssen ja zudem auch von demlehrerkollegium ... und vor allem von den gm-vertretern der komune (und da sitzten nun wirklich leider keine großen inovatoren) ... gewollt sein ... - helle, eher nüchterne räumlichkeiten ... lassen dem kreativen gedanken raum ... anstelle irgendeinen ... psychiologischen "schnickschnack" vorzugeben ... - sauber detaillierte gebäude und freianlagen ... passt alles ... muss man erstmal so hinbkommen ... ... wenn die ex-mitarbeiter ... die qualität vom ... kollegen wulf mit auf den weg bekommen haben ... verdient das respekt ... und nicht despektierliche äußerungen auf "socialmediaunniveau"
ich musste mich an die baunetzmeldung vom 8.07.2020 erinnern... weist du noch? der bahnhof mit dem humanästhetisierendem photosynthesengrün... ich schrieb mir die finger wund, wollte aufrufen zum aufstand, aufbegehren gegen die grüne barcode-bande... ...dagegen ist echt kein kraut gewachsen liebes tagebüchlein...
Allplan mein Lieber.
Aber zugegeben, ich stehe tatsächlich eher auf geradlinige Grundrisse als auf solch uterales Gekurve wie beim Ørestad College und ebenso bevorzuge ich die konventionelle Groß- und Kleinschreibung. Wenn es denn recht ist!