Schloss Freudenstein
Richtfest für Museum in Freiberg
Für den Umbau des Schlosses Freudenstein in Freiberg (Sachsen) zum Museum für Mineralogie und Bergbaugeschichte ist am 19. April 2007 Richtfest gefeiert worden. Die Planung für das Projekt stammt vom Berliner Büro AFF Architekten, das im Februar 2005 den entsprechenden Wettbewerb gewonnen hatte (BauNetz-Meldung vom 2. Februar 2005 und BauNetz-Meldung vom 31. März 2006).
Das Schloss wurde mehrere hundert Jahre als Getreidespeicher genutzt und stand vor Beginn der Umbauarbeiten leer. Nun soll es die Mineralogische Sammlung der TU Bergakademie Freiberg und das Sächsische Staatsarchiv - Bergarchiv Freiberg aufnehmen. Mit den neuen Nutzungen Ausstellung, Archiv und Archivgutbearbeitung sowie Lese- und Vortragssaal soll die Schlossanlage zu einem neuen kulturellen Zentrum in der Stadt Freiberg werden – auch über die Grenzen Sachsens hinaus bekannt.
Der Entwurf von AFF sieht die Entkernung des ehemaligen Kirchenflügels vor, um dort als einen eingestellten skulpturalen Baukörper das Bergarchiv unterzubringen. Dieser dringt über so genannte „Hutzen“ – pyramidenförmige Belichtungselemente – durch die bestehenden Speicheröffnungen nach außen und prägt das Erscheinungsbild der Anlage. Im angrenzenden „Langen Haus“ soll ab 2008 die Ausstellung „terra mineralia“ einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Eine private Schweizer Mineralsammlung bildet dabei das Herzstück. Neben diesen Exponaten sollen Erlebnis- und Informationsbereiche in die Welt der Mineralien einführen.
Die Übergabe des mit 30 Millionen Euro veranschlagten Umbaus an die Nutzer ist für den Dezember 2007 vorgesehen, die Eröffnung für den Herbst 2008.
Unabhängig davon sollten wir mal abwarten, bis der Umbau fertig ist, ich bin sicher, das wird eine im besten Sinne zur Diskussion anregende Variante des Umgangs mit altehrwürdigen Gemäuern. Von denen stehen gerade in den jungen Bundesländern noch genug herum und warten auf vernünftige, zeitgemäße Inhalte.
"...Auch Kompositionen von
Schostakowitsch, darunter
Fragmente seiner 11. Sin-
fonie, wurden in späteren
Jahren zur musikalischen
Begleitung dieses Stumm-
films eingesetzt.
Die Ereignisse der Russischen Revolution
von 1905, die Schostakowitschs 11. Sinfonie
zugrundeliegen, inspirierten schon 1925
Sergej Eisenstein. Sein legendärer Film
»Panzerkreuzer Patomkin«, gedreht in
kürzester Zeit anlässlich des 20. Jahrestages
der Revolution, brachte ihn über Nacht
in die Reihe der weltbesten Regisseure..."
http://www.dresdnerphilharmonie.de/download/_programmhefte/60_ak5_200607.pdf
Ist ja auch egal.....