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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Parkgestaltung_in_Slowenien_von_Enota_6456560.html

24.04.2019

Grüne Wellen

Parkgestaltung in Slowenien von Enota


Koper ist die größte Stadt an der nur 47 Meter langen slowenischen Küste. Ehemals auf einer Insel im Salzgewinnungsgebiet gelegen, spielt die Seepromenade auch heute ein wichtige Rolle für Koper – sie wirkte vormals als einzige Verbindung der Stadt zum Festland. Zur Revitalisierung der teils noch immer brachliegenden Gürtelzone zwischen historischer Innenstadt und den Wohngebieten in den Vororten soll sie nun ausgebaut werden – und die in der dichtbesiedelten Innenstadt nicht durchführbaren Freizeitangebote aufnehmen: Kürzlich wurde der neue Stadtpark fertiggestellt. Enota (Ljubljana), die schon in Velenje eine Uferpromenade gestalteten, konnten sich hierfür im von der Stadt ausgelobten Wettbewerb durchsetzen.

Grundbausteine ​​des neuen Stadtparks sind monolithische, wellenförmige Elemente. Sie schaffen eine sanfte Topografie auf der 26.0000 Quadratmeter großen Rasenfläche des Parks und definieren einzelne Programmzonen: eine kleine Tribüne für Konzerte, ein Parcours, Kletterwände und einen Kinderspielplatz. Die Nähe zum Wasser ist eines der Themen des Parks: Ein kleiner Teich, ein Bodenspringbrunnen, ein künstlicher Geysir und eine Wasserplattform komplettieren das Angebot.

Die Bepflanzung stammt vom Büro Spicy Garden (Maribor). Sie verwendeten ausschließlich ortstypische mediterrane Vegetation. Der hohe Wuchs ergänzt zukünftig die bestehenden Baumstreifen an beiden Parkkanten, spendet den einzelnen Programmzonen Schatten und bietet der Parkanlage zusätzlichen Sicht- und Schallschutz. Die Gestaltung des Stadtparks kostete 3.000.000 Euro. (eb)

Fotos: Miran Kambi


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Die Ufergestaltung von Enota soll die Stadtteile Kopers entlang des Wassers miteinander verbinden.

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Hier ist Platz für Sport, Spiel – und laute Konzerte, die in der dicht bebauten Altstadt nicht durchführbar sind.

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Die geschwungene Topografie erinnert an die Nähe zur Adria und die vormalige Nutzung des Geländes als Saline.

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