Shalom Schwerin
Neue Synagoge eingeweiht
In der Reichskristallnacht vor siebzig Jahren wurde die erste Schweriner Synagoge, ein Bau von 1773, zerstört und musste von den Schweriner Juden eigenhändig bis auf die Grundmauern abgetragen werden. Heute wird der Neubau der Synagoge, der auf den ursprünglichen Fundamenten der beiden Vorgängerbauten von 1773 und 1819 errichtet wurde, eingeweiht.
Entwurf und Gebäudeplanung des neuen Gebäudes der Jüdischen Gemeinde stammen vom Schweriner Architekturbüro Joachim Brenncke, während die Inneneinrichtung vom Architekten und Künstler Gottreich Albrecht (Schwerin) geplant wurde.
Der Neubau im Innenhof der Schlachterstraße 3/5 soll laut den Architekten „Geschichte erlebbar machen“, die Integration der historischen Fundamente und Teile des Origanalfußbodens von 1819 soll die Synagoge so zu einer Gedenkstätte werden lassen. Nach Wünschen der Jüdischen Gemeinde entstand ein freistehender, schräg noch oben schauender Baukörper mit einer dunkelroten Ziegelfassade, der fast nur im Dachbereich verglast ist. Die Baukosten für die neue Synagoge werden mit 660.000 Euro angegeben.
- das kann nur jemand von sich geben, der noch nie mit Juden (mit jungen Juden) gesprochen hat. Die Synagoge in der Oranienburger ist brechendvoll, vor allem mit Jungen Leuten (böse Rekonstruktion). Dann schau mal in die Fasanenstraße. Gähnende Leere, ein paar alte Leute. Du hast wirklich Ahnung vom jüdischen Leben.
Frage mich wer da hingehen will zum beten? Wirkt abstossend. Warum nicht die ehemalige Synagoge rekonstruieren anstatt sowas "modernes" hinzukacken?