Glückliches Schweden
Neue Architekturfakultät in Umea eröffnet
Schwede müsste man sein! Betrachtet man die Bilder der frisch eingeweihten Architekturschule in Umeå/Nord-Schweden, möchte man sofort noch einmal Architektur studieren und denkt etwas bedauernd an die beengten, deutschen Studienbedingungen zurück.
Die neue Architekturfakultät, geplant von Henning Larsen Architekten (Kopenhagen), liegt auf dem neu geschaffenen Kunst-Campus der Universität von Umeå, direkt am Umeå-Fluss.
Der Neubau präsentiert sich als quadratischer Solitär, der rund herum mit einer Lärchenholzfassade verkleidet wurde und dessen dynamische Außenwirkung sich aus dem abwechslungsreichen Spiel verschieden großer, quadratischer Fensteröffnungen ergibt. Den Innenraum haben die Architekten als einen großen offenen Raum konzipiert, der durch Treppen, Zwischengeschosse und frei in den Raum gehängte weiße Boxen strukturiert wird. All diese Elemente filtern das durch die Fassaden- und Dachöffnungen einfallende Licht, sodass sich im Innern höchst unterschiedliche Raumwirkungen ergeben.
Wie sich auf den Bildern unschwer erkennen lässt, nutzen die Studenten die so entstehenden Räume und Zwischenräume als Arbeits-, Entwurfs- und Präsentationsorte (Fragen und Kommentare unserer Nutzer zum schwedischen Brandschutz scheinen hier vorprogrammiert).
Der Neubau wird mit den gleichfalls von Henning Larsen betreuten Projekten des Kunstakademie und eines Kunstmuseums den Kunstteil des Campus unweit der Innenstadt von Umeå bilden.
danke für deine guten wünsche. und sei nicht so hochnaseweis.
ob baussystem oder fassadengestaltung, das ist doch wiederum ein unterschied, das eine kann bestandteil des anderen oder synonym. oder oder.
da steht in nordschweden eine richtig anheimelnde kiste und es wird drauf rumgenörgelt. das ding kommt an und scheint spaß zu machen. da kommen wir 2 besserwisser daher und beschimpfen uns... na gut, kannste haben. erfahrungen? dir auch, junge!
und jetzt lass mich/ uns in ruhe glotzen/ schwärmen.
bei der design school gibt es mehr unterschiedliche formate, es gibt schwerpunkte und bewusst inszenierte ausblicke. hier ist es eher ein pattern. bei sanaa stoßen auch keine fenster aneinander. "variation eines themas" würde ich das nennen, und das ist legitim, wenn nicht sogar die grundlage allen entwerfens. wenns danach geht, ist alles von irgendwo "geklaut".
man sollte das differenzierter sehen und nicht so oberflächlich. die innenansichten der fassade zum beispiel. die wirkung der holzschale vor dem tragwerk gefällt mir z.B. sehr gut. überhaupt ist der innenraum ganz anders konzipiert. von der materialität ganz abgesehen.
das problem mit feuer in deutschland ist, dass es von sachbearbeiter zu sachbearbeiter verschieden brennt!
Lass doch kopieren, abkupfern ist doch legitim, ok manchmal ärmlich, aber so was gutes, ansprechendes, grundsätzlich besser als das abgekupferte. Womit ansatzweise lange vor sanaa der liebe steven aus NY anfang 90er kam, warum nicht von dänen in sweden von deutschen kritis...bewundert?!
schließe mich der redaktion an, wollte glatt noch mal studieren (brandschutz als leh(e)rfach wäre zu akzeptieren). tschüss.