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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Museumsbau_von_O.M._Ungers_in_Duesseldorf_wird_eroeffnet_9567.html

31.08.2001

museum kunst palast

Museumsbau von O.M. Ungers in Düsseldorf wird eröffnet


Mit einem großen Museumsfest wird am 2. September 2001 der Anbau für das Kunstmuseum Düsseldorf von Oswald Mathias Ungers in Düsseldorf eröffnet.
Im Rahmen der Baumaßnahmen wurden auch die Ausstellungsräume des alten Museums neu gestaltet; nach der Fertigstellung werden nun Alt- und Neubau unter dem Namen „museum kunst palast“ zusammengeführt. Das neue Ausstellungsgebäude erweitert die Ausstellungsfläche des historischen Museumsgebäudes und ist mit dem e.on-Unternehmensgebäude verbunden - ein bauliches Äquivalent der Public-Private-Partnership-Initiative zwischen Kunstmuseum und dem Energiekonzern.
Seit 1902 besteht der Ehrenhofkomplex am nördlichen Rheinufer der Düsseldorfer Innenstadt. Der ursprüngliche Bau von Albrecht Bender wurde 1928 durch den jetzigen, von Wilhelm Kreis errichteten Hofkomplex ersetzt. Im Wettbewerb um die Erweiterung konnte sich Ungers 1995 gegen Enwürfe u.a. von HPP, Düsseldorf, oder Ortner & Ortner, Wien, durchsetzen.
Der Entwurf von Ungers setzt dem Altbau eine dreigeschossige Flügelanlage entgegen, womit der Ehrenhof zu einem Hof geschlossen wird. Neben vier großen Ausstellungssälen mit insgesamt ca. 3.000 Quadratmetern Fläche steht der zentrale Kuppelsaal im Mittelpunkt des Gebäudes. Dieser Saal ist eine zeitgenössische Variation der Eingangshalle im Altbau, wie eigentlich die gesamte Typologie des gegenüberliegenden Hauses übernommen und neu interpretiert wird. Dem Haus angegliedert ist der multifunktional einsetzbare Robert-Schumann-Saal.
Direkt hinter dem Museumsneubau schließt sich das e.on-Verwaltungsgebäude an: ein fünfgeschossiger Bau in Form eines Halbkreises. Bei der Fassadengestaltung dieser archetypischen Grundform tritt Ungers' eigene und konsequente Formensprache - das Raster auf Grundlage eines Quadrats oder Rechtecks - deutlicher zutage als beim Museumsneubau. Verbunden werden beide Gebäude mit einem transparenten Durchgang. Im Erdgeschoss befindet sich auch hier eine Galerie, die für die Zwecke des Energieunternehmens genutzt werden sollen.

Eine weitere Außenaufnahme, sowie eine Innenansicht des Robert-Schumann-Saals und des Foyers sind als Zoom-Bilder hinterlegt (Quelle: Museum Kunst Palast / Fotografen: Christoph Schuhknecht, Düsseldorf / Andrea Stappert, Berlin und Christoph Schuhknecht, Düsseldorf).


Zu den Baunetz Architekten:

HPP Architekten GmbH


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