Gateway Gardens
Masterplan am Frankfurter Flughafen
Das Bebauungsareal Gateway Gardens am Nordrand des Frankfurter Flughafens war 60 Jahre lang „Klein Amerika“ mitten in Deutschland. Hier lebten 1.200 US-Militärangehörige mit ihren Familien, darunter die Piloten der legendären Luftbrücke nach Berlin. Es gab einen eigenen Supermarkt, Kino, Kirche, Schulen, Jugendzentrum und Kindergarten. Nun soll das Gelände zu einem Bürostandort entwickelt werden. Das Kölner Büro ASTOC Architects & Planners stellte in Zusammenarbeit mit Loos Architects, Amsterdam, im Auftrag der Grundstücksgesellschaft Gateway Gardens dafür soeben einen Masterplan vor.
Der Plan definiert in erster Linie Stadträume für das 35 Hektar große Areal. Für die 20 Baufelder, die bis zu 100 mal 300 Meter groß sind, schlägt er Parzellierungsvarianten vor. Ziel ist es, architektonisch attraktive Quartiere in Gateway Gardens zu schaffen, die eine nachhaltige städtebauliche Qualität sicherstellen und durch ihre eigenständige Charakteristik einen vielfältigen und lebendigen Stadtteil formen.
Auf städtebaulicher Ebene werden Raumkanten, Fassadenlängen und Hochpunkte definiert. Gleichzeitig werden Nutzungsschwerpunkte festgelegt, die den Charakter der Quartiere prägen sollen.
Zwei städtische Plätze, verbunden durch einen 2,2 Hektar großen zentralen Park, bilden die zentrale städtebauliche Achse. Hier konzentrieren sich die urbanen Funktionen mit Gastronomie und Nahversorgung. Daran schließen sich sechs flexibel gegliederte Quartiere an.
Der Name Gateway Gardens ist kein Fake. Es hat einen geschichtlichen Hintergund. Das Viertel entsteht auf dem ehemaligen Gelände der amerikanischen Siedlung ... Gateway Gardens.
Diese Floskel könnte man zur Zeit für jeden x-beliebigen Masterplan im Erörterungstext finden.
Wo ist die Begründung hierfür zu finden? Wenn es keine gibt, wozu der Zwang zum verbalen Ornament?
PS - Die dritte "Grafik" beleidigt meine Augen!