Eine „Zugabe“ zum Landtag
Kunst-Wettbewerb in Potsdam entschieden
Der Brandenburger Landtagsneubau und die damit verbundene Potsdamer Schloss-Rekonstruktion von Peter Kulka produziert momentan in der örtlichen Presse hauptsächlich negative Schlagzeilen aufgrund unterschiedlicher architektur-ästhetischer Auffassungen zwischen Architekt und Bauherrn. Nun konnte eine konstruktive Entscheidung vermeldet werden: Gestern wurden die drei Preisträger des Wettbewerbs „Kunst am Bau“ für den Innenhof des Landtagsneubaus am Alten Markt in Potsdam bekannt gegeben. – Die Preisträger im Einzelnen:
- 1. Preis: Florian Dombois, Köln, mit der Arbeit „Zugabe“
- 2. Preis: Annette Paul, Potsdam, mit der Arbeit „Ceci n’est pas un chateau“
- 3. Preis: Hester Oerlemans, Berlin, mit der Arbeit „Ein neuer Garten“
Voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2013 soll der Siegerentwurf im Innenhof des neuen Landtages ausgeführt werden.
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wieso sich ein künstler an einem kunstwettbewerb an einem gebäude beteiligt, das er offen ablehnt?
was waren das doch für zeiten als künstler noch den schneid hatten, sich nicht dem mammongötzen zu beugen..wenn das WIRKLICH ihrer inneren überzeugung zutiefst zuwiderlief!
Wie gut wäre das Geld doch für den noch fehlenden Figurenschmuck angelegt.
Aber auch schon Friedrich war ja des Französischen nicht sehr mächtig, weshalb sich Voltaire darüber auch gerne lustig machte.
Nun machen wir uns also über uns selbst lustig. Oder besser lächerlich? Passt doch dieser Übersetzungsfehler ganz wunderbar in die Potsdamer Denkmallandschaft. Wie war, nein immer noch ist das mit dem englischen Text am Steuben-Denkmal?
Grüße aus der Hauptstadt der kleinen DDR
Luftpost
Daggen kommt für mich der 1. Preis weder ästhetisch noch inhaltlich heran.