Zürich Calling
Kommissare für deutschen Biennale-Beitrag ausgewählt
Alle zwei Jahre wieder wird absichtsvoll die Spannung geschürt: um die Frage, wer den deutschen Beitrag bei der nächsten Architekturbiennale 2014 in Venedig gestaltet.
Eine Auswahlkommission beim Bundesbauministerium unter Vorsitz von Werner Durth und unter Beteiligung der einschlägig relevanten Verbände und Institutionen hat heute Mittag die Generalkommissare des deutschen Beitrags benannt. Das Geheimnis wird nur stückchenweise gelüftet: Man kennt jetzt die Namen, über ihr Konzept ist jedoch noch nichts zu erfahren.
Diese Namen sorgen allerdings für eine große Überraschung: Es sind zwei Architekten aus der Schweiz, Alex Lehnerer und Savvas Ciriacidis, die den deutschen Beitrag kuratieren. Beide lehren an der ETH Zürich, zusammen führen sie dort das Büro Ciriacidis Lehnerer Architekten. Aufgefallen ist Alex Lehnerer erst letzte Woche beim DAM Architectural Book Award 2013 mit dem von ihm herausgegebenen Band „Western City“. Auf der Homepage des Züricher Duos verspricht der Untertitel zum Büronamen „Architektur als kulturelle Praxis“. Mit so einem Claim sind sie nicht schlecht aufgestellt für den deutschen Pavillon auf der Biennale.
Fehlt nur noch das Thema. Ob es das von Rem Koolhaas vorgegebene Motto für die Nationenbeiträge „Absorbing Modernity 1914-2014“ aufgreifen wird?
14. Architekturbiennale in Venedig
7. Juni bis 23. November 2014
@ Criticism. "This starts already well." Could you write something factual and content pointed to at least the comments. Déjà vu 2010! Chapeau to the winners. Yours sincerely x ("Wa(h)lverwandt") @ Critique. « Ça commence déjà bien. » Pourriez-vous écrire quelque chose de factuel et contenu a fait au moins les commentaires. Déjà-vu 2010! Chapeau aux gagnants. Vôtre sincèrement x ("Wa(h)lverwandt") ...
...ansonsten ist die schönste Info die vom Betonarchivar, dass es sich bei den beiden Schweozern um Deutsche handelt. Touche, damit ist diese "Diskussion" doch wohl beendet (schade, ich hätte es fast besser gefunden, wenn es "echte" Schweizer wären, offenbar fühlt sich da gleich eine "deutsche Mehrheit" provoziert genug) --- sei es, wie es sei. Jetzt warten wir mal auf das Konzept. Und dann auf die Ausstellung im Juni...
Lars K hat absolut recht! Und wieso sollte "die Kammer" aufschreien? (By the way: Wer ist "die Kammer"?) Und noch ´was: Mir stinken die Kommentare von Leuten, die nicht ´mal ihren echten Namen nennen wollen...
Sonst wäre einem auch nur einigermaßen interessierten Beobachter sicherlich aufgefallen, dass Ciriacidis und Lehnerer Deutsche sind...