Kühe auf dem Dach
Klimaprojekt in Vancouver geplant
Das „Harvest Green Project" von Romses Architekten aus Vancouver siegte bei einem von der Stadt Vancouver ausgelobten Wettbewerb „The Challenge 2030". Programm dieses Wettbewerbs ist das Entgegenwirken der Klimaveränderungen mit dem Ziel einer grünen und dichten Stadtentwicklung und Verringerung der Kohlendioxidemissionen. Ebenfalls mit einem ersten Preis wurde das in Calgary ansässige Büro Sturgess Architecture bedacht.
Das Konzept von „Harvest Green" ist Autarkie: Anbau von Gemüse, Kräutern und Obst, das Halten von Fisch und Hühnern, das Betreiben einer Molkerei – alles unter einem Dach. Zudem sollen erneuerbare Energien selbst erwirtschaftet werden. Das Green Building nutzt Erdwärme sowie die Windenergie der installierten Windkraftanlage. Außerdem sind die Gebäude mit Photovoltaik-Verglasung ausgerüstet.
Darüber hinaus soll die vertikal angelegte Landwirtschaft durch Kompostieranlagen Methan, Hauptbestandteil von Erdgas, produzieren, dass als Heinzgas ins Energienetz eingespeist werden kann. Außerdem wird eine große Regenwasserzisterne an der Spitze des Turms installiert, die die Vor-Ort-Bewässerung für die zahlreichen Indoor-und Outdoor-Kulturen und Dachgärten absichert.
Die Architekten über ihren Entwurf: „Harvest Green“ stellt Herausforderungen an den Status quo: Wie können Energie und Lebensmittel erzeugt werden und in unserer Stadt, den Stadtvierteln und an individuelle Einfamilienhaushalte verteilt werden? Wir schlagen mobile nomadische Fertighäuser, so genannte „ModPods" vor, um die Anpassungsfähigkeit zu erhöhen und Wohnraum in der Stadt bezahlbar zu machen, mit einer städtischen Infrastruktur der Landwirtschaft und einer nachhaltigen Energielösung.“
nehmen wir das grün weg und es ist ein büro.
sonne, feuchtigkeit und guter boden!
jeder der schon mal hühner gehalten, schweine ausgemistet und kühe gemolken hat, weiss, welche bedingungen dafür geschaffen sein müssen.
platz, auslauf, gutes futter, sauberkeit!
unmöglich in diesem entwurf...meine ICH!
Tut mir leid aber ein wenig mehr Energiesparhülle hätte dem wohl gut getan. Ein Ding, das alles sein will, in einem urbanen Stadtgefüge ist schon grundsätzlich ein falscher Gedanke, zu mindest meiner Meinung nach. Windräder in einer Stadt machen aufgrund von viel zu vielen Turbulenzen durch ein heterogenes Stadtgefüge einfach keinen Sinn. Naja und Wasser kann jedes Flachdach sammeln und begrünte Dächer sind eigentlich dazu da das Wasser nicht erst sammeln zu müssen, oder...?! Ich denke da hapert es mächtig am Konzept...