Kamm für Kids
Kindergarten in Linz fertig
Auch in Österreich werden die Schulen erweitert, ergänzt und umgebaut, um den Pisa-Ergebnissen mit neuen, modernen Ganztagsangeboten für die Kleinen zu begegnen. In Linz wurde seit September 2007 die Ernst-Koref-Schule, eine Haupt- und Grundschule aus den 1950er-Jahren, um einen Kindergarten und einen Hort ergänzt. Zur Aufgabe gehörte auch die Neugestaltung der Freiflächen, ein Bewegungsraum und eine Mittagsbetreuung.
Den Wettbewerb dazu hatte Alexa Zahn (Wien) gewonnen. Bereits seit dem Winter 2009 werden die ersten der neuen Räume genutzt, nun wurde der letzte Abschnitt übergeben – daher mischen sich in den hier gezeigten Fotos von Hertha Hurnaus schneereiche Winter- mit sonnigen Frühlingsbildern.
Der zweigeschossige Neubau schließt als leicht asymmetrisches „U“ an die vorhandene, kammartige Baustuktur an. Deren spannungsreiche Abfolge offener und geschlossener Bereiche wird mit dem Neubau fortgeschrieben. Statt langer Flure entsteht ein Bewegungsraum mit Ausblicken, Nischen und Aufenthaltsflächen, der von unterschiedlichen räumlichen Qualitäten lebt. Im Erdgeschoss ist dabei der Kindergarten mit direktem Zugang zum Innenhof untergebracht, das darüber liegende Geschoss ist dem Hort vorbehalten, der bis zu acht Gruppen aufnehmen kann. Der Hof als zentraler Spiel-, Lern- und Essbereich ist das ganze Jahr über nutzbar, er wird durch den Gruppenräumen vorgelagerte, in den Baukörper eingeschnittene Loggien ergänzt.
Im "deutschen Architekturforum" (eine gruslige Anstalt mit irreführendem Namen) kommt das sicher gut an, hier ist es einfach nur lästig und verhindert einen fachlich fundierten Austausch.
Mittlerweile stellen sich sogar - vergessen geglaubte - nationale Befindlichkeiten ein.
Was soll das?
Laßt doch die "Kirche im Dorf" oder den "Preis-
richtern ihre Un- Glaubwürdigkeit"
Die Preisträger können für die Entscheidung der
Preisrichter nicht haftbar gemacht werden.
Sie huldigten gestalterisch dem "Zeitgeist- und Wettbewerbs- Einheitsbrei".
Diese "Sprache" ist auch bekannt unter: copy and paste.
Solch "hydraartige Gestaltqualität" läßt unsere Gemeinden und Städte leider so immer mehr erschreckend flach und austauschbar aussehen.
Man darf das durchaus als architektonische Verelendung sehen oder empfinden.
Dieser "Kindergarten" reiht sich dabei mühelos oder bemüht (?) in diese Masse ein.
UAWG
hats mir geschadet?
ich glaube nicht.
sonderlich viel gebracht hat es mir aber auch nicht...
und warum?
weil es mich als kind überhaupt nicht interessiert hat, wie der kindergarten gemacht war. das einzige von interesse war, wer als erstes in der pause auf einem der wenigen dreiräder saß oder wer die blaue schaufel bekommt!
erst nach dem auseinandersetzen mit architektur und 25jahren mehr auf dem buckel, kann ich sagen, dass der kindergarten von früher ein schlechtes gebäude ist... viel schlechter als das hier.
also wird dieser kindergarten auch keinem kind schaden... punkt!
Was hier los ist ,
@ 1) ist eine lebhafte Diskussion mit fuer und wider den Entwurf im Gange.
Da es sich hier fuer einen so wie es aussieht sehr grosser Kindergarten- ich habe es bereits einmal mit Kinderschule, gemeint K-Zentrale verglichen, also eine Einrichtung und hiermit von den Buergern bezahltes ( ueber Steuern und sonst. Abgaben) gedeckeltes Projekt handelt also keine Kinderlabors, auch schon einmal genannt, sollten gute -kindgerechte , flexible Einrichtungen entstehen.
Um ein Detail zu nennen , wenn ich eine zu 70 % verglaste Turn- Gymnastkhalle sehen muss und in einem Bild die Kinder sich in Reihe , sogar zum Teil an der Hand fuehren, kann man sich den verkrueppelten Sportbetrieb vorstellen.
Bitte die Spielfeldbemalung fuer Ballspiele beachten.
@ 2
Es wurden genuegend Gruenflaechen von einem der Kommentatoren genannt, wo denn?
wenn man richtig hinschaut sind das die Gruenanlagen VOR dem eigentlichen Kindergarten, wie an der Aufschrift KINDERGARTE und HORT, als Aufschriftt von der Strasse aus zu sehen und zu erkennen ist.
Also hier ist nix fuer Kinder.
@ 3
Stellen Sie sich den langen, vollverglasten Flur vor, was passiert denn da- eine Roehre, Tunnel der durch lange Wege Bezugsraeume verbindet.
Ist das ein Krankenhaus, in dem der Patient Kind vor was?? geschuetzt werden soll.
Kinder aus einer mittleren Stadt in einer fantastischen Landschaft.
Alle Kinder sollten mindesten Ski fahren koennen, , das gegen die Kaelte, mindestens schwimmen koennen, das im Sommer, abgehaertet, braun gebrannt mit ordentlicher Kleidung und , und und.--- was soll dieser Tunnel?, da darf man ja doch nicht spielen.
Ich finde , je mehr ich in die Sache eindringe, und da helfen mir Ihre Kommentare, bin ich immer mehr ueberzeugt, dass dies ein Fehlgriff ist.
Dass viele Eltern eigene Plaene fuer ihre Kinder haben und ihre Kinder in andere , Wald,- Berg- oder sonstige Kindergarten schicken ist dies sowieso nicht der richtige Platz.
Aber der Kindergarten mit oeffentlichen Mitteln finanziert ist hier eine Fehlplanung.
Seit zaertlich und liebevoll zu den Kindern, tuete sie nich in gleichgrosse Kammern ein. Wo bleibt die Entwicklung?
Kleine Kinder brauchen weniger Platz , groessere mehr Bewegungsraum.
Wo bleibt das Erlebnis in einen anderen raum + Aufstieg) zu kommen?
es ist ja doch alles gleich steril.
Wo ist denn der Architekt, ? was sagt der zu diesen Kommentaren .?
Gruesse Gerhard Fuetterer, z. Z. in Kairo