Im Westen nichts Neues
Hochhausentwurf von Libeskind für L.A.
Wie kürzlich durch die Architekturwebsite Archinect.com vermeldet wurde, soll die Skyline von Los Angeles um einen Hochhausentwurf von Daniel Libeskind erweitert werden.
Auf 43 Stockwerken werden für die südkoreanische Investmentgruppe CAAM 273 Wohneinheiten sowie Restaurants und ein Wellness-Bereich realisiert. Mit prestigeträchtigen Projekten wie diesem versucht die Stadt die Downtown von L.A. zu revitalisieren – gleich gegenüber entsteht für das Ritz Carlton ein neues 54-geschossiges Hotelhochhaus.
Die Visualisierungen zeigen die altbekannte Libeskindsche Architektursprache, etwa schräge Fassadenbänder oder miteinander verschnittene Baukörper. Welcher Symbolgehalt diesen Gestaltungselementen zugewiesen wird, kann man aus den Renderings allerdings noch nicht entnehmen.
Es braucht ja nicht jeder Architekt ständig das Rad neu erfinden. Wenn Libeskind mit seiner Architektur bei den Bauherren ankommt dann soll er doch sein Ding machen. Das ist doch auch unter anderem der Grund warum die Bauherren zu ihm kommen.
"Welcher Symbolgehalt diesen Gestaltungselementen zugewiesen wird, kann man aus den Renderings allerdings noch nicht entnehmen."
Vielleicht möchte uns Herr Libeskind damit sagen, dass ihm nichts mehr einfällt!?