Der schwarze Diamant
Grundstein für Bergbaumuseum in Bochum
Genug gebuddelt für einen Edelstein – heute ist in Bochum Grundsteinlegung für den so genannten „Schwarzen Diamanten“, einen kubischen Erweiterungsbau des Deutschen Bergbau-Museums. Der Entwurf stammt von dem Amsterdamer Büro Benthem Crouwel.
Durch zwei Brückenkonstruktionen wird der Schwarze Diamant mit dem Museum verbunden. Der dreigeschossige Neubau umfasst 1.800 qm Fläche (davon 800 qm Ausstellungsfläche) und bildet eine 17 Meter hohe Raumkante zur Schillerstaße.
Der Erweiterungsbau soll das Thema Bergbau aufnehmen: Gänge, Stollen und Rampen sollen das Haus wie ein großes Schnittmodell des Bergbaus wirken lassen. Das räumliche Konzept ist auch außerhalb des Gebäudes ablesbar. Das Stollensystem ist nach außen komplett verglast und gibt so den Blick auf die farblich dem Feuer nachempfundene Beschichtung von Boden, Wand und Decke. Der Kubus erhält eine dunkle Putzfassade mit Graphiteinstreuungen, welche durch die Sonne reflektiert werden.
Durch zwei Brückenkonstruktionen wird der Schwarze Diamant mit dem Museum verbunden. Der dreigeschossige Neubau umfasst 1.800 qm Fläche (davon 800 qm Ausstellungsfläche) und bildet eine 17 Meter hohe Raumkante zur Schillerstaße.
Der Erweiterungsbau soll das Thema Bergbau aufnehmen: Gänge, Stollen und Rampen sollen das Haus wie ein großes Schnittmodell des Bergbaus wirken lassen. Das räumliche Konzept ist auch außerhalb des Gebäudes ablesbar. Das Stollensystem ist nach außen komplett verglast und gibt so den Blick auf die farblich dem Feuer nachempfundene Beschichtung von Boden, Wand und Decke. Der Kubus erhält eine dunkle Putzfassade mit Graphiteinstreuungen, welche durch die Sonne reflektiert werden.
Der Erweiterungsbau soll bis Juli 2009 fertiggestellt sein.
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problematisch finde ich die vorgaben des baugrundstückes aus der auslobung. die symmetrische front des museums bekommt einen asyymetrischen anbau, für dessen anbindung auch noch ein großes fenster aus dem 1. bauabschnitt geopfert werden muss, damit dort die glasbrücke (!!!) andockt! das museum wurde bereits im rückwertigen bereich mehrfach, vor allem in den achtigern mehr schlecht als recht, erweitert. ein wenig mehr den geist des ortes finden wäre sicherlich angebracht gewesen.
zum "oranje": das neue entree in die kohlenwäsche von zollverein 12 ist weitaus subtiler und klüger. es interpretiert klug den bestand und baut ihn ohne scheu weiter, so wie es der umgang mit der moderne verlangt. mit der erweiterung des DBM (leider) nicht zu vergleichen.
die republik auf dem weg in den kulturellen abgrund.
untergrund.
wie schön das alte museum aus den 50ern.
das war noch architektur.
aber klar, wenn ich SO eine form sehe denke ich auch sofort an diamnten.
noblesse oblige!
treffender wäre ´der schwarze klotz´ gewesen...
...oder kann mir jemand einen tipp geben?
besonders schnitte und grundrisse würden mich interessieren^^
:-)