Wie können Städte und Gemeinden angesichts zunehmenden Leerstands und demografischen Wandels neue Entwicklungschancen nutzen? Dieser Frage widmet sich das Gespräch „Begegnungsorte. Zusammenkraft ermöglichen“ am Donnerstag, 29. Januar 2026, im DAZ Berlin. Es findet im Rahmen der Ausstellung „Baustelle Transformation. Zehn Strategien für Stadt und Land“ statt, die dort noch bis Sonntag, 1. März 2026, zu sehen ist.
Als Ausgangspunkt des Gesprächs dient die Revitalisierung des denkmalgeschützten Stadtbads Luckenwalde durch das junge Berliner Büro Rurbane Realitäten. Ergänzend werden die Perspektiven der Präsenzstelle Luckenwalde und der Luckenwalder Beschäftigungs- und Aufbaugesellschaft LUBA auf die gesamtstädtische Entwicklung vorgestellt.
Darüber wie kooperative Stadtentwicklung in ländlichen Regionen gelingen kann, diskutieren Anna Holzinger und Nelli Fritzler (Rurbane Realitäten), Nanni Grau und Frank Schönert (Hütten und Paläste), Markus Lahr (Koordinator Präsenzstelle Luckenwalde) und Jörg Kräker (ehemaliger Geschäftsführer der LUBA). Im Fokus sollen folgende Fragen stehen: Wie lassen sich temporäre Projekte langfristig verstetigen? Welche Werkzeuge, Strukturen und Allianzen sind dafür erforderlich? Und wie können Menschen vor Ort in Transformationsprozesse eingebunden werden, um tragfähige Zukunftsvisionen zu entwickeln?
Gespräch: Donnerstag, 29. Januar 2026, 19 Uhr
Ort: DAZ Berlin, Wilhelmine-Gemberg-Weg 6/Eingang H1, 10179 Berlin
Zum Thema:
daz.de
Die Baunetz WOCHE #590 beleuchtet am Beispiel der ostdeutschen Städte Wittenberge, Zeitz und Luckenwalde, wie nach Jahrzehnten urbaner Schrumpfung Revitalisierung gelingen kann.
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