Baukultur als Ganzes
Farwick zum BDA-Präsidenten gewählt
Der Bund Deutscher Architekten BDA hat ein neues Präsidium. Am Wochenende wurde der Architekt Heiner Farwick mit großer Mehrheit zum 22. Präsidenten gewählt. Der bisherige Präsident Michael Frielinghaus hat nach sechsjähriger Präsidentschaft satzungsgemäß sein Amt abgegeben.
Heiner Farwick gründete nach dem Studium an der TU Dortmund 1992 das Büro farwick + grote Architekten in Ahaus und Dortmund. Er lehrte an der Hochschule Bochum und an der Universität Dortmund. Als zentrale Aufgabe seiner Präsidentschaft erklärte er, sich für die „Wertigkeit der Baukultur als Ganzes zu engagieren“.
Zum Vizepräsidenten wurde Kai Koch (Hannover) gewählt. Dem Präsidium gehören weiter Hermann Scheidt (Berlin), Florian Boge (Hamburg), Hubertus Eilers (Brandenburg), Elke Reichel (Stuttgart) und Erwien Wachter (München) an.
leider vertreten diese aber eher die grossen büros (deren scheffs / inhaber oft die funktionäre stellen).
damit sind dann zwar die architekten gegenüber der politik und wirtschaft vertreten, um die grossen brocken unter sich auszumachen,
eine vertretung des heeres der architekten gegenüber den "grossen" analog einer gewerkschaft gibt es leider nicht.
und da der BDA ein elitärer club ist, in den man berufen wird wie beim golfen, wird sich daran auch nichts ändern.
Sollte der BDA heute noch Relevanz besitzen wollen, müsste er viele Zöpfe abschneiden. Und dann ständen da oben auch andere Leute.
Dazu sagt Wiki:
''Der BDA wurde am 21. Juni 1903 in Frankfurt am Main gegründet, um die Qualität des Planens und Bauens in Verantwortung gegenüber der Gesellschaft zu fördern. Er fungierte als Interessenvertretung freischaffender Architekten.''