Weichbrücke
Entwürfe für Unigebäude in Oxford vorgestellt
Es hätte uns gewundert, wenn man in Oxford moderner Architektur gegenüber aufgeschlossener gewesen wäre, als beispielsweise in Berlin: Kurz vor Jahresende 2007 stellten Zaha Hadid Architects ihre Pläne für ein Zentrum des Mittleren Ostens am St. Anthony's College in Oxford vor – und bekamen sofort die Bedenken einer Bürgergemeinschaft sowie der „Oxfordshire Architectural & Historical Society“ zu spüren, ob das Projekt „dem Kontext angemessen“ sei.
Das Zentrum soll in zwei Altbauten in einem Vorort der Universitätsstadt entstehen, die miteinander verknüpft werden sollen. Das „Softbridge Building“ genannte Verbindungsgebäude soll drei Geschosse hoch und mit Komposit-Glas verkleidet werden.
Der Entwurf sieht eine Rezeption und Ausstellungsflächen im Erdgeschoss vor, die über einen tiefer gelegten Eingangshof erschlossen werden. Der Haupt-Lesesaal ist gemeinsam mit den Magazinen der Bibliothek im ersten Obergeschoss untergebracht; die Bibliothek selbst findet man im zweiten Geschoss. Im Untergeschoss soll es Lagerräume und einen großen Hörsaal geben.
Tageslicht soll über eine Reihe von Oberlichtern in das Gebäude gelangen, die nach Süden orientierte Glasfassade des Lesesaals wird mit einer speziellen Technik glasiert, um Licht und Wärme gezielt zu lenken.
Ist das Ding schon gebaut oder sind die Renderings wirklich soooo realitätsnah?
Habt Ihr Euch einmal den Innenraum angesehen?
Das ist ja unglaublich (bestechend)!
Also, wenn dem so ist, bräuchte der Raum gar nicht mehr unbedingt gebaut werden, da nach der Realisierung vermutlich die Statik, Bautechnik, Bauordnung, Politik etc. für erhebliche Ernüchterung sorgen würde/wird (Siehe Phaeno)
weder ein schöner Innenraum noch irgendein definierter städtischer Außenraum.
Und in zehn Jahren bereits komplett veraltet.
Zaha Hadid, wozu sie mittlerweile nunmal verkommen ist... egozentrisch, selbsverliebt, und zuviel gelobt..
schade eigentlich.