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08.09.2023

Thesen zur urbanen Praxis

Diskussion in Berlin


2020 wurde die Berliner Initiative Urbane Praxis gegründet, aus der im vergangenen Jahr der gleichnamige Verein hervorgegangen ist. Er versteht sich als Schnittstelle zwischen zivilgesellschaftlichen Akteur*innen, Verwaltung und Politik und wird von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Bauen und Wohnen gefördert.

Zu den Aufgaben des Vereins, der sich für eine gemeinwohlorientierte städtische Entwicklung einsetzt, zählt auch die Förderung von Projekten, die etwa künstlerische oder kulturelle Praktiken an konkrete Standorte in Berlin bringen. Zu dem Netzwerk, das mittlerweile aus über 100 Mitgliedern besteht, gehören viele bekannte Berliner Initiativen wie das Haus der Statistik, der Bildungsort Floating am ehemaligen Flughafen Berlin-Tempelhof oder die station urbaner kulturen in der Großwohnsiedlung Berlin-Hellersdorf als Standort der neuen Gesellschaft für bildende Kunst nGbK.

Wie im vergangenen Jahr versammelt die sogenannte Praxiswoche des Vereins, diesmal unter dem Titel „Own your City“, noch bis Sonntag, 10. September 2023 zahlreiche Veranstaltungen in Berlin. Zum Abschluss werden am Abend im Roten Salon der Volksbühne „11 Thesen auf dem Weg zum Manifest“ vorgestellt und diskutiert. Diese wurden von Urbane Praxis im Rahmen von Konferenzen entwickelt. Zum Redaktionsteam gehören die Kurator*innen und Autor*innen, Jochen Becker, Anna Schäffler und Simon Sheikh. Unter dem Titel „Zusammen in Widersprüchen“ werden dabei Positionen, etwa zum Recht auf Stadt, zu öffentlichen Räumen und kollektiven Praktiken aufgestellt.

Nach einer Einführung durch Jochen Becker, Jesko Fezer (Professur Studio Experimentelles Design, HFBK) und Markus Bader (raumlaborberlin; Vorstand Urbane Praxis) diskutieren unter anderem die Architektin Heidi Pretterhofer, Andreas Hofer, Intendant und Geschäftsführer der IBA'27 Stuttgart, und die Kuratorin Gilly Karjevsky. Es moderieren Simon Sheikh und Anna Schäffler.

Termin: Sonntag, 10. September, 19 Uhr
Ort: Roter Salon der Volksbühne, Rosa-Luxemburg-Platz, 10178 Berlin

Die Diskussion wird auf Deutsch und Englisch geführt.


Zum Thema:

urbanepraxis.berlin



Hier geht es zur Onlineversion des Glossars und den 11 Thesen auf dem Weg zu einem Manifest der Urbanen Praxis.



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Die Place Internationale genannte Parkfläche in Hellersdorf gehört zur station urbaner kulturen der nGbK.

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Seit 2020 werden regelmäßig Events mit der Nachbarschaft veranstaltet.

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Grundlage der elf Thesen ist ein 2021 veröffentlichtes Glossar, das wesentliche Begriffe der Urbanen Praxis vereint.

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