Nach der Deutschlandhalle
Der Berliner City Cube von Code Unique
Wenn in Berlin ein größeres Projekt eingeweiht wird, darf einer nicht fehlen: Klaus Wowereit eröffnete gestern mit stolzem Lächeln die neue Kongresshalle „City Cube“ auf dem Gelände der abgerissenen Deutschlandhalle. Das 83 Millionen teure Kongresszentrum wurde von dem Dresdner Büro Code Unique Architekten entworfen, das im Mai 2011 den Wettbewerb für sich entscheiden konnte. Mit Platz für bis zu 11.000 Besuchern ist der „City Cube“ somit der Nachfolger des ICC. Das asbestbelastete raumschiffartige Gebäude der Berliner Architekten Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte wurde im April nach 35 Jahren geschlossen.
Unauffällig ist die neue Kongresshalle nicht. Als „stadtbildprägender Solitär konzipiert“ soll „der mit entschiedener Auskragung über einem Sockel schwebende Baukörper trotz seines großen Bauvolumens eine architektonische Leichtigkeit schaffen“ – die Architekten sprechen von einer „markanten Figur und einladenden Geste“.
„Durch die zweigeschossige Stapelung der Messeflächen können der Haupteingang und Nebeneingang jeweils einem Platzniveau zugeordnet und die bestehenden Niveaus der angrenzenden Gebäude und Platzflächen miteinander verwoben werden“, erläutern Code Unique weiter. „Der bestehende abgesenkte Messevorplatz wird sinnvoll arrondiert und gleichzeitig an den Messedamm angeschlossen. Das neue Platzniveau wird als Sockel um das Messegebäude geführt und unterstreicht damit die exponierte Lage des Gebäudes.“ Die Außenanlagen wurden von Simons und Hinze Landschaftsarchitekten (Berlin) geplant.
Der nüchterne Neubau – die Decken sind unverkleidet, die Wände aus nacktem Sichtbeton und die Böden nur teilweise mit Nadelvlies ausgelegt – beinhaltet zwei übereinander liegende Hallen, wobei die untere Hallenfläche mehrfach teilbar und so flexibel nutzbar ist. Büros für die Messeverwaltung und verschiedene vermietbare Veranstaltungs- und Büroräume wurden in den Obergeschossen eingeordnet. Ein Tunnelbauwerk
und ein gläserner Übergang verbinden den Neubau mit den bestehenden Messegebäuden.
Am 10. Mai wird in der neuen Kongresshalle die erste Tagung stattfinden – dann trifft sich hier der Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes.
leider etwas langweilig! Was soll die graue Textilfassade? Wie wird diese nach 5-10 Jahren aussehen? Total verschmutz durch die Umgebung! nicht zu reinigen! Machen sich die Bauherrn/ Entscheider und Nutzer als Vertreter der Steuerzahler überhaupt noch Gedanken über Wirtschaftlichkeit, Unterhaltung und Betrieb sowie Nutzung des Gebäudes? Beispiel Congresscentrum geplante Baukosten 300 Mill.DM durch Gestaltungsideen der Architekten etc. wurden es am Ende über 900 Mill DM! Betriebskosten immens.Umbau kaum bezahlbar! usw. All diese modernen Bauten sind nur bei Einweihung schön anzusehen, spätesten nach 10 Jahren treten die Planungs/Nutzungs-mängel zu Tage. Nun kann der Steuerzahler des Landes sehen was damit wird unsere Politiker sind unfähig in die Zukunft,weiter als 1 Wahlperiode, zu denken! Wie viele Schulen,Schwimmbäder etc. könnte man für diese Geldverschwendung sanieren ? Kein Geld für Bildung,Ausbildung! Die geplante Landesbibliothek wird der nächste Bauskandal. Architektendenkmal mit hohen Baukosten und wenig Nutzen! Solange unsere Architekten sich nur eigene Denkmäler setzen wird sich wenig ändern!
Auf dem Glasdach der Max Schmeling Halle in Berlin liegen zwei Schichten Teichfolie um die lichtunabhängige Bespielbarkeit zu gewährleisten. so isses halt...
Abgesehen davon finde ich ihn unglaublich langweilig.