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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Call_for_Papers_fuer_Darmstaedter_Zeitschrift_948839.html

12.02.2010

Der Generalist

Call for Papers für Darmstädter Zeitschrift


Die halbjährlich erscheinende Zeitschrift „Der Generalist“ entsteht als Initiative der wissenschaftlichen Mitarbeiter des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt und hat „einen architekturjournalistischen Anspruch“. Das gefällt uns natürlich, und so veröffentlichen wir gern den „Call for Papers“ der Generalisten für ihre dritte Ausgabe, die das Thema „Gebrauch und Gewohnheit“ beleuchtet:

„In Architekturzeitschriften und Feuilletons werden Häuser in der Regel als Innovation oder als Klassiker diskutiert. Wir sehen dort Abbildungen von Gebautem, von Modellen und Plänen, und lesen Texte über Entwurfshaltungen, Bautechniken und Besitzverhältnisse.
Die Phase jedoch vom Einzug der ersten Nutzer bis zur Unterschutzstellung durch das Denkmalpflegeamt oder dem Abriss, der Aspekt der laufenden Kommunikation zwischen Haus und Benutzer, erscheint als blinder Fleck im Diskurs.
Was passiert mit der Architektur, wenn sie das Architekturbüro verlassen hat, wenn die Handwerker abgezogen sind, wenn die Fotografen ihre Arbeit verrichtet haben? Was passiert mit der Architektur, wenn sie ihrer eigentlichen Bestimmung übergeben wurde, wenn sie schlicht und ergreifend genutzt wird?

Und weiter gefragt: Wird nicht gerade hier die Frage nach Sinn und Unsinn von Architektur geklärt – in jenem Zeitraum, in dem sich die vom Entwurf aufgestellten Thesen als richtig, falsch oder als belanglos erweisen? [...]

Wie also ist der umbaute Raum mit dem sich in ihm entfaltenden sozialen Raum verwoben? Wie beeinflusst er Begebenheiten und Geschichten, die sich in ihm abspielen, und wie verändern diese wiederum seine Qualität?

Die Ausgabe Generalist 3/2010 ,Gebrauch und Gewohnheit‘ will versuchen, sich dieser Wechselwirkung auf einer phänomenologischen Ebene zu nähern; wir wollen Geschichten sammeln. Geschichten des Gebrauchs von Räumen und der Gewohnheiten, die sich in ihnen widerspiegeln; von der nicht-physischen Transformation von Architektur im Nutzungsprozess.
Mit Raumgeschichten oder Geschichtenräumen hoffen wir, das Beiläufige von Architektur im Gebrauch einzufangen und gleichzeitig ihre alltägliche Bedeutung besser begreifen zu lernen.“


Einsendeschluss für die Exposés ist der 9. April 2010.


Zum Thema:

Weitere Informationen zu den Formalien und Daten: www.generalist.in


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