Erratischer Block
Baubeginn für Wohnhaus von J. Mayer H. in Hamburg
Wie das Büro von Jürgen Mayer H. am 18. September 2007 mitteilte, wurde mit dem Bau eines Wohnhauses für betreute Wohngemeinschaften in Hamburg-Bergedorf begonnen.
Unter dem Namen „Home.Haus“ entsteht auf einem am Waldrand liegenden Grundstück in Hamburg-Bergedorf ein Wohngebäude für eine betreute Wohngemeinschaft von Kindern und Jugendlichen, die von der Stiftung „Unternehmer Helfen Kindern“ betrieben wird.
Das geplante freistehende viergeschossige Gebäude besteht aus einem kompakter Baukörper mit einer reliefartigen, zweifarbig gestalteten Fassade. Durch die Fassadengestaltung scheint der Baukörper aus zwei unregelmäßigen, sich gegenseitig durchdringenden Gebilden zu bestehen, die eher aus dem Bereich der industriellen Formgebung als aus dem Bauwesen entlehnt scheinen. Wie ein erratischer Block liegt das Haus halb eingegraben in der Erde, und nur die dreigeteilten Fenster lassen auf einen Wohnbau schließen. Ein zentraler Treppenraum dient als
Begegnungs- und Kommunikationsraum der zukünftigen Bewohner.
Ich kann K. Müller. G. nur zustimmen und J. Mayer H. nur dringend raten, sich seine Kritik - und alle weitere Kritik auf dieser Seite - sehr zu Herzen zu nehmen.
Es geht mir schwer ueber die Lippen, aber da ist sogar noch BRT besser.
Wie schnell ein Stern doch vergluehen kann. Einfach so. Ueber Nacht.
Seien wir ehrlich. War er nicht so etwas wie eine deutsche Hoffnung, ein deutscher Nachwuchsstar der Architektur?
Vergangen, wie Kollhoff damals, nach KNSM.
Bleiben Ostfildern und, vielleicht, Sevilla. Das ist nicht viel. Aber immerhin etwas.
Ob der Stern von Ostfildern (nicht zu verwechseln mit dem Star von Berlin!) allerdings die duestere, frostige Deutschlandschaft erhellen und erwaermen kann, bleibt zu bezweifeln.
Deutschland. Ein Wintermaerchen?
In jedem Fall ein interessanter Fall fuer den Kulturtherapeuten.
zudem kann ich nicht wirklich eine ähnlichkeit zu Ypsilon Eff erkennen, bis auf die grüne farbe, die sich allerdings deutlich unterscheidet im farbton..
das "teil" ist einfach hässlich, also wenn man schon fast ausschliesslich formell an die sache herangeht, sollte man es wenigstens schön machen!
Das Blauraum der kreative Saft ausgegangen ist, hat ja schon die Runde gemacht. Nach dem Parkhausumbau (?) im damals schon durchgedroschenen niederländischen "new urbanism" Stil ist da ja nix mehr passiert. Das es allerdings bereits so schlimm um die ehemalige Hoffnung der jungen dt. Baukultur steht, dass man schon auf Baunetz gratis Werbung schalten muss, hätten wohl die wenigsten gedacht...
Das J.H. sich ebenfalls reichlich bei prominenten Kollegen bedient, macht ihn nicht zu einem schlechten Architekten, allerdings auch zu keinem herausragendem.
Also: Insgesamt nicht der Rede wert!
Aber: Trotzdem Glückwunsch an den Herrn Mayer
erratisch - aus lat. erraticus "umherirrend, verirrt"
zu errare "irren, den Weg verfehlen" -
wegen meiner kritik an der äusserst kurzsichtigen und schwachen ausführung, der falschen ausrichtung, organisation etc. (die ich übrigens tagtäglich selbst erfahren durfte) bestätigt dieses "ding" meine meinung zur architektur des herrn mayer h.
sicher..."lasst ihn doch...."....aber warum jemand einen solchen hype erlebt wie dieser herr....das frage ich mich nun wirklich.
schwach...ganz schwach...erinnert mich an dies "klötzchen in ein häuschen-schiebe spiel".
kleine kritik auch an die redaktion: immer wieder werden hier irgendwelche renderings geliefert.
warum nicht auch mal grundrisse?