Lernende Planung. Transformationen in Zürich und Pratteln
BAUNETZWOCHE#692
Lernende Planung. Transformationen in Zürich und Pratteln
BAUNETZWOCHE#692

- Dossier: Die Transformation von Gewerbearealen, Bürokomplexen und anderen Großbauten ist ein bestimmendes Thema der Stadtentwicklung. In BauNetz WOCHE #668 haben wir Typologien vorgestellt, die ihre ursprüngliche Funktion verloren haben, und gezeigt, was aus ihnen werden kann. In dieser Ausgabe beleuchten wir an Beispielen in Zürich und Pratteln die dahinterstehenden Planungsprozesse.
- Regula Lüscher: Was die Stadtmacherin unter erfolgreicher Beteiligung und Kommunikation versteht.
- Milan Design Week: Was bei der diesjährigen Ausgabe besonders auffiel.
Teaserbild: Beim Sommerfest der Zentrale Pratteln präsentierten sich die Pioniernutzungen. Foto: Martin Zeller
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Abgesehen davon, dass Planung grundsätzlich und zwangsläufig ein iterativer Prozess ist, in den regelmäßige Erkenntnisgewinne einfließen, die Anpassungen nach sich ziehen und das Endergebnis reartikulieren: Worauf bezieht sich Ihre eigenwillige und irreführende Definition von "lernender Planung" und Ihre Kritik an einer vermeintlichen "Begriffsumkehr"? Diese findet zumindest in der Baunetzwoche gar nicht statt, wie bereits ein Blick auf die Eröffnungsseite des Titelbeitrags verdeutlicht. Dort heißt es: "Wer ein Bestandsareal transformieren will, ist nicht nur mit planungsrechtlichen und bautechnischen Fragen konfrontiert, sondern auch mit der Suche nach tragfähigen Nutzungen. Klassische lineare Planungsprozesse von Konzept über Entwurf und Realisierung bis zur Schlüsselübergabe führen hierbei nicht immer zum Ziel. Denn oftmals weiß man gar nicht, wer sich für die entstehenden Räume interessieren könnte. Am Anfang einer Transformation steht deshalb nicht nur die Überlegung, was aus einem Areal werden soll, sondern vor allem die Frage, was bereits da ist. Gebäude, Nachbarschaften, Mietverträge, Routinen, Konflikte, Chancen – diese Werte und Beziehungen zu erkennen, Dynamiken zu beobachten, in kleinen Schritten zu testen und gemeinsam mit allen Beteiligten frühzeitig ins Gespräch zu kommen, wird in jüngerer Zeit zunehmend als 'lernende Planung' bezeichnet."
Prof. Dipl.-Ing. Architekt Jasper Herrmann
Der Begriff ist sehr irritierend? Früher hat man erst gelernt (wie man Planungen machen muss), jetzt macht man die Planung und lernt dann, was daraus geworden ist. In der IT nennen sie das „Bananenprinzip“ - Produkt reift beim Kunden…Sind Sie sicher, dass das diese Begriffsumkehr richtig ist? Grüße Prof. Jasper Herrmann
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