Hat gar nicht gebohrt
Arztpraxis in Hamburg von Jürgen Mayer H.
Wie uns das Büro von Jürgen Mayer H. in Berlin mitteilt, hat es kürzlich im Hamburger Stadtteil St. Georg ein Zentrum für Zahnmedizin fertig gestellt.
Das Büro schreibt in seinem Erläuterungsbericht des Projekts: „Die räumlichen Abtrennungen der unterschiedlichen Funktionen, wie Behandlung, Beratung und Aufenthalt werden durch frei eingestellte Kerne geschaffen. Diese den Raum gliedernden Elemente nehmen abgeschlossene Arbeitseinheiten sowie Röntgen- und Mundhygieneräume in sich auf. Ein bewegliches Raumelement ermöglicht die Erweiterung des Wartebereiches zu einem Auditorium für Fachvorträge. Lichtdecken in den abgeschrägten Flächen der Kerne schaffen eine indirekte Beleuchtung und heben die Kerne als eigene Elemente hervor. Eine in Braun- und Blautönen gehaltene Farbgestaltung umspielt Wände, Decken und Kerne und schafft ein fließendes und scheinbar endloses Raumgefüge.“
Ein ausführliches Interview mit Jürgen Mayer H. können Sie auf unserem Interviewformat Crystal Talk lesen.
kann man da schuhe kaufen, café latte trinken oder die zähne behandeln lassen. vielleicht doch eher caramelschokolade mit blue caracao trinken. immer der selbe banale käse. wann sind die 90er endlich vorbei.
Zeig mir doch bitte eine in der üblichen Weise ausgestattete Zahnarztpraxis - eine nur! - die das "natürliche Schutzbedürfnis" der Patienten achtet! Ist es die beruhigend angegilbte Glasfasertapete? Der Hightech-Behandlingsstuhl in einem zur Antiseptik hin optimierten Altbauzimmer? Und wie verhält sich das Personal?
Von der Einrichtung fast aller Zahnarztpraxen fühle ich mich, nun ja, nicht beleidigt, aber in meinen Ängsten und Leiden als Patient vollkommen ignoriert.
Bin froh, wenn ab und zu mal versucht wird, etwas anders zu machen, auch wenn ich deshalb nicht gleich nach Hamburg zum Zahnarzt fahre.
Ich glaube nicht, dass die Praxiseinrichtung an den Grundproblemen des Zahnarzbesuchs viel ändern kann. Aber schöner leiden ist doch mal ein Anfang ;)
Gruß, svenski.