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17.09.2014

Dem Unwesen die Nase zeigen

Architekturpreis Salzburg verliehen


Das Siegerprojekt „zeigt dem Unwesen die Nase“, sagt der Kulturlandesrat des österreichischen Bundeslandes Salzburg. Heute Abend werden die Preisträger des Architekturpreis Land Salzburg 2014 geehrt. Gewonnen hat ein Konversionsprojekt einer Arbeitsgemeinschaft aus vier Salzburger Büros: die Gusswerk-Erweiterung in Salzburg. Außerdem wurden erstmals in der Geschichte des Preises zwei kirchliche Bauvorhaben gewürdigt. Die Jury unter Vorsitz von Gerda Maria Gerner hat diese Projekte gekürt:

  • Architekturpreis: Gusswerk-Erweiterung, Salzburg Stadt
    cs-architektur/Architekt Christoph Scheithauer, hobby a. – schuster & maul, LP architektur, strobl architekten


    „Auf insgesamt ca. 16.000 Quadratmetern entstehen Flächen und Kubaturen für Handel und Administration. Auf einem riesigen Betonsockel ruhend, staffelt sich die gesamte Anlage präzise, uneitel, subtil. Die teils transluzenten Polycarbonat-Hüllen und die bewusst nicht perfekt ausgeführten Sichtbetonwände geben den sechs Kuben eine fragmentarisch-unkomplizierte Ausstrahlung, Klarheit und Purismus. Herb-schön, könnte man sagen.“

  • Anerkennung: Generalat der Halleiner Schwestern Franziskanerinnen, Oberalm
    Heinz Tesar ZT GmbH, Wien


    „Das Bauwerk für das Generalat vereint die Wirk- und Lebensbereiche der Schwestern in einem Gesamtkunstwerk, das in der Detailgestaltung eine überaus hohe Qualität aufweist. Es ist überdies eine gelungene Erweiterung des bestehenden Ensembles von Schloss und Altenwohnheim Kahlsperg und ergänzt dieses städtebaulich ebenbürtig. Kurzum: Architektur- und Städtebaukunst sind hier auf einem hohen Niveau verwirklicht.“

  • Anerkennung: Kirche mit Gemeindezentrum Rif
    Georg Kleeberger + Walter Klasz


    „Auf einem Sockel, der als begrünte Topografie gedacht ist und in funktionaler Weise den Gemeindesaal beherbergt, ist die Kirche als schneckenförmige, in Dreiecksflächen gegliederte Landschaft komponiert. Der Zubau zum bestehenden Pfarrzentrum ist eine überaus gelungene zeitgemäße Antwort auf das Thema Kirchenbau. Die überzeugende Qualität des Bauwerks liegt zu großen Teilen in der konsequenten Konzentration auf eine ausdrucksstarke Form verankert.“

  • Stipendium: Kybernetische Modelle für die Suche nach Überschaubarkeit und Einfachheit
    Thomas Harlander, Salzburg

Preisverleihung und Vernissage: 17. September 2014, 19.30 Uhr
Ausstellung
: 18. September bis 24. Oktober 2014, Di-Fr 12-18 Uhr
Ort: Initiative Architektur im Künstlerhaus, Hellbrunner Straße 3, 5020 Salzburg


Zum Thema:

www.initiativearchitektur.at


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Zu den Baunetz Architekten:

LP architektur


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Architekturpreis: Gusswerk-Erweiterung, Salzburg Stadt, cs-architektur/ Architekt Christoph Scheithauer, hobby a. – schuster + maul, LP architektur, strobl architekten

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Anerkennung: Generalat Halleiner Schwestern Franziskanerinnen, Oberalm, Heinz Tesar ZT GmbH, Wien

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Anerkennung: Kirche und Gemeindezentrum Rif, Georg Kleeberger + Walter Klasz

Anerkennung: Kirche und Gemeindezentrum Rif, Georg Kleeberger + Walter Klasz

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