Stuck-Alu-stro
Apartmenthaus von J. Mayer H in Berlin
Als Box im Blob präsentiert sich der Wohnungsbau JOH 3 in der Johannisstraße in Berlin-Mitte, für den gerade der Baubeginn gefeiert wurde. Architekt ist Jürgen Mayer H. (Berlin). Das rund 4.200 Quadratmeter (BGF) große Haus ist für 21 Eigentumswohnungen mit Größen zwischen 50 und 250 Quadratmetern entworfen.
Auffälligstes Merkmal des Gebäudes ist die dreidimensional gewölbte Lamellenfassade aus CNC-gefrästem Aluminium. Diese Haut wird vor die eigentliche Glasfassade gesetzt und soll so die Einwohner vor allzu eindringlichen Einblicken schützen. Die Architekten verstehen das Motiv als moderne Übersetzung klassischer Gründerzeit-Stuckfassaden.
Im Erdgeschoss sind auf der Straßenseite Gewerbeeinheiten vorgesehen. Die Wohnungen des sieben Stockwerke umfasenden Hauses orientieren sich in Nord-Süd-Ausrichtung zum rückwärtigen Gartenhof. Sie sind in Townhouses (mit eigenem Gartenbereich), klassische Apartments und Penthouses (im Dachgeschoss) gegliedert. Die Handschrift des Architekten wird das gesamte Haus prägen – „von der Fassade über die Treppenräume bis zu den Innenräumen“.
Die Fertigstellung des Projekts ist für das Jahr 2011 geplant.
Visualisierungen: Buenck + Fehse, Berlin
ich frage mich ein bisschen, worin jetzt der (Mehr-)Wert dieses Hauses besteht, gemessen an dem ganzen Aufwand...
Ebenso könnte man seitens der Rezensenten schlicht von Stadthäusern sprechen, aber "townhouses" klingt ja irgendwie schon ein Stück weit gleichwohl more sophisticated ...
Wer sich als Bewohner schon immer nach "Heizkörperbrüstungsromantik" gesehnt hat - bitte sehr, hier ist die Erfüllung der Sehnsüchte ...
zu zwanghaft versucht, etwas Besonderes zu schaffen. Nach 3-5 Jahren Standzeit, mag niemand
dieses Gebäude mehr sehen!
jmh trifft nicht immer meinen geschmack aber ich bin froh das es das büro mit all seinen mitarbeitern gibt.
es ist eine bereicherung!!!