Aalto, Gdynia und Taschkent
Kurznachricht vom 29.07.2026
In seiner 48. Sitzung hat das UNESCO-Welterbekomitee nicht nur die Berliner Waldsiedlung in seine Liste aufgenommen, sondern von den 30 zur Entscheidung stehenden Stätten auch drei weitere Anträge aus der Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts bestätigt: die Bauten von Alvar Aalto in Finnland, das zwischen 1926 und 1939 errichtete Stadtzentrum von Gdynia und die Bauten der Moderne in Taschkent. Sie entstanden nach dem schweren Erdbeben 1966 und stehen für eine „lokalisierte Moderne“, in der standardisierte sowjetische Planung und ortsbezogene Gestaltung zusammenwirken. Ein Forschungsprojekt hatte die Bauten weltweit bekannt gemacht, unter anderem im Buch „Tashkent Modernism XX/XXI“ und in der BauNetz WOCHE#636 „Modernismus in Taschkent“. Alle Neueinschreibungen unter: www.unesco.de fm