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Sorgende Stadt. Teil 2
Ausstellung in Berlin
2025 bearbeitete der erste Teil der Ausstellung ›Sorgende Stadt‹ die Frage, wie der große Leerstand im Einkaufszentrum ›Marktplatz Center‹ am Alice-Salomon-Platz als ein kommunal organisiertes Bildungs- und Sorgezentrum umgenutzt werden könnte. Die Ausstellung gab Anstöße für ein Umdenken, weg von klimaschädlichen oder profitorientierten Raumnutzungen, hin zu einer gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung.
Nun schaut der zweite Teil der Ausstellung auf das Engagement von acht Arbeiter_innen- und Anwohner_inneninitiativen in Marseille und Berlin, die sich intensiv um ihre Stadt kümmern. Die Initiativen setzen sich für ein Umdenken zugunsten einer gerechten Stadt ein, welches durch Druck von der Straße als auch durch Selbstermächtigung und Aneignung erfolgen soll. Ihr Engagement ist konstruktiv und kooperativ angelegt. Dazu gehört ihre Zusammenarbeit mit Betriebsräten, Hochschulen, Künstler_innen, Politiker_innen, Rechtsberater_innen und Verwaltungsvertreter_innen.
Mit Beiträgen über ›L‘Après M‹ (Marseille) von Salma Alaabed, Jérôme Mard & Laura Wagner, Benoît Guillaume & Julien Brygo; ›Lieferando Workers Collective‹ und ›Migrant Worker & Student Canteen‹ (Berlin); Anwohner_initiativen ›Bowlingbahn fr5 muss bleiben!‹, ›Bürgerbeirat Zukunft Tal-Center‹, ›Helene-Weigel-Platz‹, ›Marzahn-Ost‹, ›Schulneubau Auerbacher Ring‹ (Berlin) mit ASH-Seminar ›Soziale Arbeit als urbane Praxis‹ und ASH-Medienwerkstatt. Kuratiert von Eva Hertzsch, Adam Page & Andrea Plöger.
Text: Alice Salomon Hochschule Berlin
- -Ausstellung „Sorgende Stadt. Teil 2“nGbK-Pavillon „Klassenzimmer der Zukunft“, Alice-Salomon-Platz 5, 12627 Berlin
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