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http://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen_Stahl-Innovationspreis_2000_in_Duesseldorf_verliehen_7161.html

13.06.2000

Neue Wege

Stahl-Innovationspreis 2000 in Düsseldorf verliehen


In Düsseldorf wurde am 13. Juni 2000 der Stahl-Innovationspreis 2000 verliehen. Der Wettbewerb wird jährlich vom Stahl-Informations-Zentrum ausgelobt und zählt mit einem Preisgeld von 100.000 Mark zu den best dotierten Auszeichnungen.
In den vier Kategorien "Innovative Stahlprodukte", "Forschung und Entwicklung", "Stahl im Wohnungsbau" und "Stahl-Design" wurden insgesamt 12 Preise vergeben.

  • In der Kategorie "Stahl im Wohnungsbau" wurden die Münchner Architekten Ilg & Partner mit dem ersten Preis und 12.000 Mark ausgezeichnet (nebenstehendes Bild). Sie wurden prämiert für die Entwicklung "neuartiger, ästhetisch anspruchsvoller und preisgünstiger Fassadenelemente aus Streckmetall", die sie für den Umbau eines älteren Einfamilienhauses entwickelt hatten. Der neu errichtete Anbau mit einer Kantenlänge von sechs Metern gleicht einem schwebenden Glaswürfel, der von einer zweiten Fassade aus Streckmetall vollständig umhüllt wird.

  • Den zweiten Preis (8.000 Mark) in dieser Kategorie erhielt die Richter System GmbH & Co. KG (Griesheim) für die Entwicklung einer Rahmenbauweise mit Stahlleichtprofilen für Wohnhäuser.

  • Mit dem dritten Preis (5.000 Mark) wurde die Atmosfair-Bauhaus GmbH, Oberhausen ausgezeichnet, die laut Jury-Begründung mit dem Einsatz von Verbundelementen aus Stahlleichtprofilen als tragendem Ständerwerk und hochwärmedämmendem Leichtbeton als Vergussmaterial einen "neuen Weg im modernen Wohnungsbau" beschritten haben.
  • In der Kategorie "Stahl-Design" wurde der Designer Henk Kosche (Lüdenscheid) mit dem ersten Preis und 12.000 Mark ausgezeichnet. Er entwickelte ein System selbsttragender Stahlblechpaneele, die die Grundelemente eines Möbelprogramms bilden.

  • Der zweite Preis ging an die Eduard Aumer GmbH in Hagelstadt für das Geländersystem "biga".

  • Den 3. Preis in der Kategorie "Stahl-Design" erhielt Martin Rohrbach aus Horn. Der Designer entwickelte einen Schöpfbrunnen, der als Wasserspielgerät das kreative Potenzial des Werkstoffs Stahl repräsentieren soll.
Abbildung: Stahl-Informations-Zentrum

Eine Dokumentation, die alle prämierten Arbeiten vorstellt, kann kostenfrei bestellt werden beim Stahl-Informations-Zentrum, Postfach 14 05 53, 40075 Düsseldorf, Fax: 0211/6707-344, Tel.: 0211/6707-846.


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