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31.07.2012

Irlands Weiten

Wohnhaus als Objekt in der Landschaft


Die Fotos und der Blick in Google Maps lassen keinen Zweifel zu: Hier handelt es sich um ein ländlich abgeschiedenes Wohnhaus. Das Dubliner Büro Steve Larkin Architects hat es kürzlich in der irischen Grafschaft Wexford realisiert.

Die Landschaft und Relikte eines verlassenen Wirtschaftsgebäudes eines Bauernhofs bestimmten den Entwurf. Steve Larkin restaurierte eine alte Steinmauer und verlängerte sie, um einen neuen Garten abzugrenzen. Die Bruchsteinwand bildet auch den Sockel des Gebäudes, „zeitgenössisch rustikal“ nennt das der Architekt.

Das gesamte Haus spielt subtil mit Ebenen, Übergängen, Privatheit und der Orientierung zur Umgebung. Im Erdgeschoss, mit einer engen Verbindung zum Garten und den Terrassen, liegen die Privaträume. Das offene Obergeschoss, ebenfalls mit einer Terrasse ausgestattet, steht auf der Gartenmauer; von hier hat man weite Blicke in die Landschaft.

Das Dach sitzt wie ein Hut auf dem Bau. Es ist viergeteilt, wobei zwei Teile sich so verbinden, dass ein Oberlicht zwischen ihnen frei bleibt. Von hier fällt Licht in beide Ebenen des Hauses. Die Dachform prägt zusammen mit den Treppenöffnungen und Aussparungen für Einbauten die Räume und differenziert auch deren Privat- beziehungsweise Offenheit. Die Fenster variieren je nach Ausblick und Lichteinfall zwischen schmalen Schlitzen und großzügigen Öffnungen; sie haben tiefe Laibungen, die intime Nischen herstellen.

Insgesamt orientiert sich dieses Haus als „zeitgemäße Antwort“, so Steve Larkin, an der traditionellen Bauweise der Farm- und Wohnhäuser der Umgebung.

Fotos: Alice Clancy, Architectural Photography


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