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02.12.2009
Typ Dresden
Sanierung eines Plattenbaus fertig
Die Bauaufgabe, die Fassade eines Plattenbaus so zu sanieren, dass er weder langweilig noch billig aussieht, scheint fast unlösbar zu sein. Jedenfalls lassen sich die Fälle, bei denen dies gelungen erscheint, an ein, zwei Händen abzählen.
Ein Beispiel, das sich, wie wir meinen, als Anwärter auf diese Best of-Liste erweisen könnte, erreicht uns vom Dresdner Büro Rohdecan Architekten, die in Arbeitsgemeinschaft mit der Obermeyer Albis-Bauplan GmbH einen solchen Plattenbau in Dresden saniert haben. Dort wurde am 21. Oktober 2009 der erste von drei Bauabschnitten der an diesem Standort zusammen gezogenen Dresdner Finanzämter fertig gestellt.
Bei dem Vorhaben handelt es sich um die einfache Sanierung von je einem sieben,- bzw. achtgeschossigen Plattenbau der Typen WBS 70 (Typ Dresden) und IW 67 sowie um einen Ergänzungsneubau, der die beiden Bestandsgebäude miteinander verbindet und gleichzeitig einen zentralen, ebenerdigen und öffentlichen Eingangsbereich schafft. Das von den Architekten gewählte Fassadenkonzept orientiert sich am Thema des Siebdruckes, bei dem mit Hilfe von verschiedenen Punktgrößen Motive erzeugt werden.
Bei der Übertragung auf die Fassade stellen die Fenster der regelmäßigen Plattenbaulochfassaden dunkle Punkte dar, deren Größe sich durch die Umrandung mit dunklen glatten Putzflächen optisch verändert, so dass großmaßstäbliche Camouflagemuster auf der Fassade erzeugt werden.
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