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15.04.2010
Puffer für Kölner Dom
Rund um das Wahrzeichen wird gebaut
Acht Jahre lang lagen die Pläne auf Eis. Dienstag gab der Kölner Baudezernent Bernd Streitberger bekannt, dass die östliche Domplatte auf Grundlage des 2002er Entwurfes der Architekten Allmann Sattler und Wappner umgestaltet werden soll (siehe BauNetz-Meldung vom 6.Mai 2002).
Das Planungskonzept sieht vor, Teile der Betonwüste zwischen Kathedrale, Hauptbahnhof und Museum Ludwig abzureißen. So soll es statt grauer Platte mehr Licht für die Domumgebung geben. Die Münchener Architekten haben vor, den Bahnhof durch einen Fußgänger-Überweg mit dem Meisterwerk der Gotik zu verbinden. Bäume sollen den Bürgersteigen einen Boulevard-Charakter verleihen und so das gesamte Planungsgebiet als Aufenthaltsort attraktiver gestalten.
Die Umbaukosten belaufen sich auf geschätzte 20 Millionen Euro. Baudezernent Streitberger zufolge, will die Stadt durch den Umgebungsumbau der Kölner Welterbestätte die Grundlage für eine erfolgreiche Bewerbung um neuerliche UNESCO-Fördermittel schaffen. Die umgestaltete Domplatte soll demnach als „Pufferzone“ dienen. Ein von der Welterbeorganisation definierter Bereich, der zusätzlichen Schutz für die Erhaltung des zu bewahrenden Kulturgutes garantieren soll.
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