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20.12.2010
Entre Parasoles urbanes
J. Mayer H. feiert Teileröffnung in Sevilla
Schwer vorstellbar, aber wahr: Während wir in unseren Breitengraden unter den Schneemassen leiden, baut man in anderen Teilen Europas an überdimensionalen Sonnenschirmen.
Bereits sechs Jahre ist es her, dass Jürgen Mayer H. den internationalen Wettbewerb für die Neugestaltung und Neubebauung der Plaza de la Encarnación in Sevilla gewinnen konnte. Eigentlich sollte das Projekt „Metropol Parasol“ bereits 2007 fertiggestellt worden sein. Durch die markante Form und aufsehenerregende bauliche Struktur der „Schirme“ als Holzbau dauerte jedoch die Planung und Berechnung des Projekts wesentlich länger als ursprünglich anvisiert. Nun konnte aber am vergangenen Sonntag ein Teil des Projekts – die Markthalle – eröffnet werden.
Das neue Wahrzeichen Sevillas steht im Herzen der Altstadt. Neben der Markthalle besteht das Projekt aus einer Offenlegung der an dieser Stelle gefundenen archäologischen Reste der römischen Stadt Hispalis. Archäologisches Museum, ein Kulturzentrum sowie Restaurants und Cafés sind in einer pilzartigen Holzkonstruktion untergebracht, über die sich eine schirmartige Struktur erhebt, die für den darunter liegenden, öffentlichen Platz Schatten spenden wird. Auf dem Dach werden durch eine Aussichtsplattform und ein Café zusätzliche Attraktionen und Flächen für Veranstaltungen geboten.
Unsere Fotos zeigen die bauliche Situation der Parasoles, Aufnahmen der Markthalle folgen in Kürze. Die komplette Fertigstellung des Projekts ist für März 2011 geplant.
Zum Thema:
Download der BAUNETZWOCHE#162 „Biegen statt Brechen: Digitaler Holzbau”
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