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Erweiterung Württembergische Landesbibliothek Stuttgart
12|2010 Wettbewerb, 2. Preis
Die drei wichtigsten Konzeptideen sind:
1. Die urbane Ausformung des Hangfußes
2. Die Präsenz der Bibliothek als Kulturbau im Straßenraum
3. Die Funktionseinheit von Bestandsgebäude und Erweiterung bei weitestgehendem Erhalt des Bestandes – auch der Tiefgarage.
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Neubau eines Polizeidienstgebäudes, Passau
08|2010 Wettbewerb, 1. Preis
Konzept
Unserer Einschätzung nach verlangt die Wettbewerbsaufgabe nach einer kohärenten hochwertigen Baufigur. Dafür sprechen sowohl die funktionalen Inhalte wie die städtebauliche Umgebung. Der gewählte konsequente Hoftypus ist dem Geländegefälle angepasst und überhöht dieses in seiner Silhouette zu einer angemessen zeichenhaften Bauform.
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Richard-Wagner-Museum, Bayreuth
10|2010 Wettbewerb, 2. Preis
"In der Erde Tiefe tagen die Nibelungen" (Der Wanderer in Siegfried 1. Aufzug, 2. Szene)
Die Vorgehensweise ist geprägt von Behutsamkeit und Tiefe, nicht von äußerem Effekt. Betrachtet man das Luftbild des Bestandes, fällt die von Baumbestand ausgesparte Fläche nördlich und südlich der Villa Wahnfried auf. Genau dort sind die neuen Ausstellungsräume unterirdisch angeordnet.
Somit ergibt sich ein Raumkonzept, das die Villa einschließt und als Mittelpunkt begreift. Verbunden sind die Ausstellungsbereiche durch eine im westlichen Bereich angeordnete Spange, die Erschließung und Infrastruktur aufnimmt. Dieser Verbindungsbau ist das einzige Bauteil, das auch oberirdisch in Erscheinung tritt. Er entspricht in Abmessung und Maßstab dem gegenüberliegenden denkmalgeschützten Siegfriedbau.
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Neubau evangelische Grundschule Karlsruhe
02|2011 Wettbewerb, 1. Rang
Städtebau
Das umgebende Stadtquartier ist im Wesentlichen von 1- bis 2-geschossigen Baustrukturen geprägt. Der Entwurf sieht für den Endausbauzustand ein Ensemble von 3 klar umrissenen Einzelbaukörpern vor, die sich um einen gemeinsamen Hof gruppieren. Dieser öffnet sich leicht Richtung Sengestraße und bildet die Adresse der Gesamtanlage. Die drei Baukörper können unabhängig von einander errichtet werden, wobei die Ensemblewirkung in jedem Fall entsteht, unabhängig davon, ob und wann Realschule und Sporthalle errichtet werden. Der zentrale Hof ist Schulhof und Zugangsplatz für alle Bereiche und bildet eine prägnante Außenraumsituation von hohem Identifikationswert. Alle Eingänge, auch die zur Schulverwaltung und zur Sporthalle, liegen an diesem zentralen Außenraum.
Die Gesamtfigur soll eindeutig und klar sein bezüglich der Ablesbarkeit der Baukörper und Funktionen, der Orientierung und Adressbildung sowie des modularen Aufbaus für abschnittsweise Realisierung.
Erweiterung der Forensischen Kliniken des Bezirksklinikums, Regensburg
03|2011 Wettbewerb, Anerkennung
Konzeptidee
Trotz der hohen Sicherheitsanforderungen soll die Anlage nicht den Eindruck eines Gefängnisses vermitteln. Es soll sich als harmonisch gegliederte Gebäudegruppe in parkartigem Grüngelände offen und ohne Hochsicherheitszäune nach außen hin zeigen. Die Sicherheitserfordernisse werden allein durch die Gebäude und deren Anordnung zueinander gewährleistet.
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Werner-Heisenberg-Gymnasium, Garching
10|2010 Wettbewerb, 3. Preis
'Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn man alles vergessen hat, was man gelernt hat.' (Werner Heisenberg)
Der Entwurf bindet im Süden durch die Sporthalle und im Westen durch das lang gestreckte Remisengebäude an die orthogonale Struktur der umgebenden Wohnbebauung und Straßenführung an. Dadurch wird das Schulareal akustisch und optisch abgeschirmt. Dazwischen liegt der Schulneubau, nach allen Seiten einladend und ohne Rückseite.
Die konkave Ausformung definiert eine eindeutige Eingangssituation mit großzügigem Vorplatz. Der Neubau integriert den bestehenden Bibliotheksturm, das Theatron und den Kindergarten. Auch Erdhügel und Mühlbach fügen sich harmonisch ein: ein bewegter Schulorganismus im Grünen.
Feuerwache 5, München
01|2011 Realisierungswettbewerb, 4. Preis
Städtebau
Die klare Grundfigur als rechteckiger Vierseithof definiert die Straßenkanten und schafft eine Identität des Ortes. Richtung Kindergarten löst sich die Strenge der Struktur auf und bewirkt dadurch einen aufgelockerten Übergang. Die einheitliche Gebäudehöhe von 13,30 m wird an der Ecke Anzinger-/ Aschheimer Straße zeichenhaft überhöht. Der weitgehend umlaufende Sockel aus halbtransparenten Fahrzeughallen erzählt eine schemenhafte Geschichte vom Inhalt des Gebäudes. Die karreeförmige Eingrünung des Grundstückes mit Bäumen wird weitgehend erhalten und teilweise ergänzt.
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04|2011 Musikschule Hamm
Richtfest - Freitag 8. April
Erweiterung der bestehenden Musikschule um 2 große Probensäle, 8 Probenräume, 1 Werkraum und 2 Lagerräume sowie Sanierung des Bestandsgebäudes inklusive komplettem Umbau des Erdgeschosses zum Verwaltungsbereich, sowie Neugestaltung der Außenbereiche.
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04|2011 Schulzentrum Dialog, Köln
1. offizieller Spatenstich - Donnerstag 14. April 2011
Programm
Grußworte
Bürgermeister Hans-Werner Bartsch
Bildungsimpulse: Schulleiter im Gespräch
Tanz der Kulturen: Tanzdarbietung der Dialogschülerinnen und -schüler
Architektur und Infrastruktur für Bildung und den Stadtteil: Gespräch
- Wulf & Partner, Fa. Köster, tdAB e.V.
Spatenstich
Eröffnung des Büffets
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05|2011 Hildegardis Schule in Hagen
Wettbewerb 2. Preis
Sanierung, Umbau und Erweiterung eines katholischen Schulzentrums in Hagen
Leitideen
- Präsenz an der Straße und im Stadtraum
- neues Erscheinungsbild in einer für die nächsten 60 Jahre verlässlichen Architektursprache
- gegliederte Baustruktur als Rahmen für individuelle Ausprägung der einzelnen Schulbereiche
Neue Messe Stuttgart
Fertigstellung: 09/2007
Fotos: Roland Halbe
100.000 m² Ausstellungsfläche in 7 Standardhallen und einer Multifunktions-Großhalle, Konferenzzentrum (großer Saal ca. 3.500 Plätze), Parkhaus als weitgespannter Fachwerkträger (4.200 Stellplätze) über der Autobahn A 8, komplexe landschaftliche Einbindung, integrierte Photovoltaikflächen auf den Dächern (ca. 50.000 m²)
Wohnstift Augustinum, Stuttgart-Killesberg
Fertigstellung: 11/2009
Fotos: Archigraphie, Steffen Vogt, Stuttgart
Auf dem Stuttgarter Killesberg, in städtebaulich und topografisch exponierter Lage, entstanden 300 komfortable Wohneinheiten für Senioren in 4 Doppeltürmen. In den terrassierten Sockelgeschossen, die dem Geländegefälle entsprechen, sind die Bereiche Gesundheit-, Gastronomie und Kultur untergebracht. Die Tiefgarage fasst 200 Stellplätze.
Bildungszentrum des Fleischerhandwerks, Augsburg
Fertigstellung: 04/2010
Fotos: Zooey Braun
Werkstätten und Internatsbereich aus den 70er-Jahren wurden neu strukturiert und durch einen Neubau mit Unterrichtsräumen, Büros und zusätzlichen Internatsräumen erweitert. Das zentrale Treppenhaus verbindet den viergeschossigen Altbau mit dem neuen Kubus, der über dem eingeschossigen Werkstattbereich zu schweben scheint. Da der Altbau keine weiteren Lasten aufnehmen konnte, tragen Stützen einen plastisch ausgebildeten ‚Tisch‘ mit den vier neuen Obergeschossen. Eine Glasmosaikfassade bildet die Gebäudehülle, dessen unterschiedlichen Brauntöne mit den weißen Fensterelementen kontrastieren. Diese setzen die ‚hygienisch‘ weißen Innenräume im Außenraum fort. Der Neubauwürfel wird seiner exponierten Lage als zeichenhaftes Bauvolumen gerecht und hebt sich aus dem heterogenen städtebaulichen Umfeld ab.
Deutschhaus-Gymnasium, Würzburg
Fertigstellung: 03/2008
Fotos: Zooey Braun
Mit dem Erweiterungsbau des Gymnasiums von 1975 ergab sich die Möglichkeit den Straßenraum zu fassen und den Beginn der barocken Altstadt zu markieren, sowie der Schule einen neuen Charakter zu geben. Die Form des Baukörpers nimmt geometrische Bezüge zur Nachbarbebauung auf und entwickelt diese weiter. Das neue Gebäude tritt dabei nicht historisierend auf. Vertraute und in der Nachbarschaft vorgefundene Baumaterialien, beispielsweise Kupfer, werden zeitgemäß eingesetzt und neu interpretiert. Der Gedanke des gemeinsamen Hauses bestimmt die architektonische Ausformung des Erweiterungsbaus. Der Neubau öffnet sich mit einer großen Geste zum Altbau. Dadurch wird der zentrale Pausenhof optisch in den Neubau gezogen und an die Erschließung des Neubaus angebunden. Die verglaste Halle nimmt die Erschließung des Neubaus auf und bringt Licht bis in die zentrale Halle des Erdgeschosses. Durch die einhüftige Auslegung des Erweiterungsbaus entstehen helle Erschließungsbereiche mit Ausblicken zur Stadt und zur Marienburg.
Schillerhalle, Dettingen an der Erms
Fertigstellung: 09/2009
Fotos: Steffen Vogt
Der Volumenaufbau ist durch einen zentralen, kristallin erscheinenden Hallenkörper geprägt, der allseitig von einem niedrigen Gebäudering mit Natursteinfassade umgeben ist. Zur Schule hin entsteht ein Platz, der sich zur Landschaft hin öffnet und zum Ort durch eine schmale Überdachung abgegrenzt ist. Durch die zentrale Lage des Foyers zwischen Halle und Platz ergeben sich klare funktionale Raumzuordnungen mit kurzen Wegen und guter Orientierbarkeit. Die Küche kann sowohl die Halle wie auch Foyer und Vorplatz direkt bedienen. Die Sichtverbindung von der Halle nach außen ist einerseits über das transparente Foyer hinweg zum Vorplatz möglich, andererseits über die Obergadenfenster auf die umgebenden Bergketten des Albtraufs. Diese für den Ort typische Landschaftskulisse wirkt somit bis in das Gebäude hinein. Die Atmosphäre in der Halle und im Foyer erfüllt nicht nur die Anforderungen an den Sportbetrieb, sondern wird insbesondere in Materialität, Farbigkeit und Beleuchtungskonzept auch der Nutzung als Festhalle gerecht.
Landesamt für Finanzen, Landshut
Vorgelagert ist ein verkehrsfreier Platz, der als Verteiler zu den Eingängen der angrenzenden Verwaltungsbauten dient. Der Baukörper entspricht dem Typus des Hofhauses und ist im wesentlichen 5-geschossig: Ein Rücksprung im Eingangsbereich, Dachloggien Richtung Süden und Altstadt, Herausnehmen eines Bürobundes an der Haupterschließungsseite für eine großzügige Vertikalerschließung sind als subtraktive Eingriffe in das Bauvolumen inszeniert. Das transparente Foyer ermöglicht eine Sichtbeziehung vom Vorplatz zum Innenhof. Dieser ist nicht öffentlich und bildet mit seinen amorphen Formen den zentralen inneren Bezugspunkt als Hortus conclusus.
Die zweibündige Anlage der Büros ist mit einem umlaufenden Flur erschlossen. Die Büroräume sind alle als Zwei-Personenbüros konzipiert. Die Fassaden sind als vertikales Relief ausgebildet, das von seiner Plastizität und dem Wechsel von Glas und Aluminiumflächen lebt, deren Tönung nach oben hin zunimmt.







